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Baltrusch | Wendt

Ein Besitz für immer?

Geschichte, Polis und Völkerrecht bei Thukydides
Nomos,  2011, 292 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-5394-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse (Band 41)
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Die Bedeutung des thukydideischen Geschichtswerks geht weit über die einer Chronik des Peloponnesischen Kriegs (431-404 v.Chr.) hinaus. Die Analysen des Autors über das Funktionieren von Staatswesen im Inneren sowie der zwischenstaatlichen Verbindungen sind bis heute Gegenstand intensiver Forschungen. Das Bemühen, Thukydides als politischen Denker zu interpretieren, ist nie verebbt. Allerdings haben sich sehr unterschiedliche Rezeptionsmuster in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt, die „ihren“ Thukydides jeweils in exklusiver Perspektive behandeln. Ansatz dieses Bandes ist es, die Perspektiven von Philologie, Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft zusammenzuführen, um den Rang des athenischen Geschichtsschreibers sowie das Potential interdisziplinärer Perspektiven in diesem Kontext zu betonen. War Thukydides in erster Linie Historiker oder Theoretiker, wie positioniert er sich in Fragen des Rechts, der Staatsverfassung, der politischen Moral? Dies sind einige Fragen, denen die hier versammelten Beiträge nachgehen und deren Beantwortung, so unterschiedlich sie ausfallen mag, elementar für eine Annäherung an das Staatsverständnis von Thukydides ist.

»innovative Ideen... bietet einen guten Überblick über die althistorische Thukydides-Forschung und offenbart das Potential der Beschäftigung mit einigen Themenfeldern.«
Maria Osmers, Historische Zeitschrift 3/2013

»Baltrusch und Wendt haben eine große Anzahl lesenswerter Aufsätze und vor allem interdisziplinärer Interpretationen zu Thukydides' "Peleponnesischem Krieg" zusammengestellt.... Insgesamt legen die Herausgeber einen lesenswerten Sammelband vor, der geeignet ist, die bestehenden disziplinären Gräben in der Thukydides-Forschung zumindest zu schmälern.«
Daniel Kuchler, www.pw-portal.de Januar 2012
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