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Gläßer

Mediation und Beziehungsgewalt

Möglichkeiten, Bedingungen und Grenzen des Einsatzes von Familienmediation bei Gewalt in Paarbeziehungen
Nomos,  2008, 528 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-3391-3


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Das Werk ist Teil der Reihe Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat (Band 44)
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Gewalt innerhalb von Paarbeziehungen ist weit verbreitet - auch in der Familienmediation steht nicht selten ein Gewaltszenario im Hintergrund. Die Erscheinungsformen von Beziehungsgewalt reichen dabei von singulären Vorfällen bis hin zu komplexen, langjährigen Dominanz- und Kontrollverhältnissen.
Die Autorin plädiert dafür, Beziehungsgewalt nicht kategorisch als Ausschlussgrund für Mediation zu betrachten. Vielmehr sollte die Entscheidung über Einsatz und Ausgestaltung eines Mediationsverfahrens unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des Einzelfalls möglichst gemeinsam mit den Konfliktbeteiligten getroffen werden.
Auf der Basis einer systematischen Untersuchung der Voraussetzungen, Nutzen und Risiken von Mediation in Fällen mit Gewalthintergrund wird ein differenzierter Katalog von praxisorientierten Möglichkeiten und Empfehlungen für die Verfahrensgestaltung entwickelt, der sich sowohl an (Familien-)Mediatoren als auch an Gewaltbetroffene und deren Berater richtet.
Die Autorin ist Rechtsanwältin, praktizierende Mediatorin und Mediationsausbilderin; an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) leitet sie den Master-Studiengang Mediation.

»theoretisch fundierte und zugleich praxisorientierte Studie...Für ausübende oder werdende MediatorInnen ist das Buch schon deshalb ein absolutes Muss...gut fundiertes Buch und zudem ein solides Handwerkszeug.«
RAin Jutta Bahr-Jendges, STREIT 4/09


»dieses Buch in jeder Hinsicht lesenswert...Mediation und Beziehungsgewalt ist ein lehrreiches, aber auch ein polititsches Buch. Dazu ist der Verfasserin zu gratulieren.«
Max Josef Allmayer-Beck, Ef-Z 5/09

»Die in diesen Verfahren tätigen Mediatorinnen und Mediatoren bekommen bei der Lektüre ein solides Handwerkszeug an die Hand. Aber auch andere mit dieser Problematik konfrontierte Berufsgruppen, wie Anwälte, Richter sowie alle, die im Bereich der Beratung und Unterstützung gewalttätiger und gewaltbetroffener Personen tätig [...]