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Walz

Nur wer mitspielt, kann gewinnen

Werbung für staatliche Glücksspielangebote als öffentliche Aufgabe?
Nomos,  2009, 238 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-4281-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften (Band 67)
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Ausgehend von Kritik des Bundesverfassungsgerichts am Werbeverhalten der staatlichen Glücksspielanbieter unterwerfen die Länder im neuen Glücksspielstaatsvertrag die Werbung für öffentliche Glücksspiele erstmals einem strengen Regelungsregime. Mit diesem Paradigmenwechsel in der Glücksspielpolitik der Länder betreten alle Betroffenen, insbesondere die Aufsichtsbehörden, Glücksspielanbieter und Gerichte, Neuland.
Das Werk leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser höchst aktuellen Thematik. Im Zentrum stehen die Analyse der Werbebestimmungen des Glücksspielstaatsvertrags sowie der Funktion der Werbung als öffentliche Aufgabe zwischen Suchtförderung und Suchtprävention.
Die Autorin zeigt unter Berücksichtigung praxisrelevanter Zweifelsfragen Anwendungsbereich und Reichweite der Werbebestimmungen auf und kommt zum Ergebnis, dass jenseits des strikten Wortlauts des § 5 Abs. 1 und 2 GlüStV jegliche angemessene sachliche Werbung zulässig ist, die Informationen zum Glücksspiel im weiteren Sinn enthält und nicht gezielt zur Teilnahme am Glücksspiel auffordert. Als Auslegungshilfe für die Praxis sind ausführliche Werberichtlinien beigefügt.

»Insgesamt stellt die vorliegende Publikation eine umfassende und gelungene Auseinandersetzung mit dem Komplex der Zulässigkeit staatlicher Glücksspielwerbung im nationalen und europäischen Kontext dar. Das Werk führt den Leser anhand seiner klaren Struktur zu nachvollziehbar entwickelten Ergebnissen und dürfte aufgrund der engen Verzahnung mit der Rechsprechung nicht zuletzt für den glücksspielrechtlichen Praktiker von gutem Nutzen sein.«
Lars Oldag, Gewerbe Archiv 11/09
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