Aktualisieren

0 Treffer

Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg / IFSH

OSZE-Jahrbuch 2014

Jahrbuch zur Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
Nomos,  2015, 448 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-8487-2779-7


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe OSCE Insights (Band 20)
79,00 € inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
In den Warenkorb
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Zwei Ereignisse, die Europa und die OSZE 2014 besonders geprägt und das Interesse an der Organisation schlagartig erhöht haben, stehen im Mittelpunkt der Expertenanalysen und Insiderberichte im nunmehr 20. Band der Reihe: die Ukrainekrise und der Helsinki+40-Prozess.

Im Themenschwerpunkt zum Helsinki+40-Prozess gewährt der 2014 äußerst erfolgreich agierende Schweizer Vorsitz einen Einblick in seine Tätigkeit. Zeitzeugen lassen die Ereignisse seit der Unterzeichnung der Helsinki-Schlussakte Revue passieren. Serbiens Außenminister umreißt die wichtigsten Aufgaben, denen sich sein Land als OSZE-Vorsitz des Jahres 2015 stellen muss, und der ehemalige russische Außenminister Igor Iwanow legt dar, warum die OSZE heute noch genauso wichtig ist wie vor 40 Jahren. Der Generalsekretär der OSZE Lamberto Zannier befasst sich mit der OSZE als regionale Abmachung im Sinne der VN-Charta, Steven Pifer geht jüngsten Entwicklungen in den amerikanisch-russischen Beziehungen nach.

Die diesjährigen Länderberichte sind Turkmenistan, dem OSZE-„Neuling“ Mongolei und Großbritannien im Kontext des schottischen Unabhängigkeitsreferendums gewidmet.

Im Kapitel über Konfliktprävention und Streitschlichtung, das 2014 größtenteils im Zeichen der Ukrainekrise steht, werden die Chancen und Herausforderungen, die mit der Einsetzung der OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine verbunden sind, Hintergründe und Auswirkungen des Konflikts, die Motive Russlands und die Entwicklungen in der ukrainischen Zivilgesellschaft von internationalen Experten beleuchtet.

Weitere Themen sind in diesem Jahr u.a. der Konflikt um Berg-Karabach, Russlands Kritik an der Wahlbeobachtung des BDIMR, konventionelle Rüstungskontrolle vor dem Hintergrund der Ukrainekrise sowie die Mittelmeerkooperation der OSZE vier Jahre nach Beginn des „Arabischen Frühlings“.

Wie stets bietet das Jahrbuch in einem umfassenden Anhang Daten und Fakten zu den 57 Teilnehmerstaaten der OSZE, einen Überblick über wichtige Veranstaltungen sowie eine aktuelle Literaturauswahl.

»Mit seinen äußerst selbstkritischen Beiträgen reflektiert das Jahrbuch die Arbeit der OSZE und ihre Rolle im 21. Jahrhundert. Gleichzeitig liefert es fundierte Analysen aktueller interntionaler Konflikte.«
Sven-Jacob Sieg, pw-portal.de 10/2016
Kontakt-Button