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Sommerer

Personenbezogenes Predictive Policing

Kriminalwissenschaftliche Untersuchung über die Automatisierung der Kriminalprognose
Nomos,  2020, 400 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-6233-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zur Kriminologie (Band 19)
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Verbrechen verhindern bevor sie geschehen? Dieses verlockende Narrativ ist nicht länger nur Science-Fiction. Computergestützte Systeme mit dem Ziel kriminelles Verhalten vorauszusagen werden weltweit eingesetzt. Die Autorin beleuchtet diesen Einsatz kritisch mit rechtswissenschaftlich-interdisziplinärem Zugang. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Technologie eine Aushöhlung verfassungsrechtlicher Garantien mit sich bringt und beachtliche Risiken für Rechtsstaat und Gesellschaft birgt. Insbesondere droht sich die Kriminalitätskontrolle in eine – in Anlehnung an Arendt – selbstauferlegte Gedankenlosigkeit zu begeben. Die Arbeit schließt mit einem Vorschlag für Mindestanforderungen, an denen sich die Technologie in Zukunft orientieren sollte.
Die Arbeit wurde mit dem ersten Platz des Deutschen Studienpreises der Körber-Stiftung ausgezeichnet.

Sommerers Arbeit reiht sich zwar in ein zunehmendes Konvolut an rechtswissenschaftlichen Predictive Policing-Publikationen ein, sticht aber aus diesen Arbeiten durch ihre präzisen und analytischen Einordnungen der Personenbezogenheit des Predictive Policing wie ein kleines Juwel hervor. Gerade also die Verknüpfung von rechtlicher Prüfung, soziologischen und philosophischen Erwägungen bzw. Warnungen lässt Sommerers Werk für die Predicitve-Policing-Wissenschaft rezeptionswürdig erscheinen.
Jan-Martin W.T. Schneider, KrimJ 2/2021, 160

»Das Buch von Lucia M. Sommerer stellt eine Momentaufnahme dar. Da sie sich aber vorbildlich auf realistische und plausible Entwicklungen konzentriert, wird ihre Arbeit für Leser*innen unterschiedlicher Disziplinen dennoch lange interessant bleiben und auch in [...]
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