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Jörke | Ladwig

Politische Anthropologie

Geschichte - Gegenwart - Möglichkeiten
Nomos,  2009, 272 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-3684-6


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Berufungen auf die Natur des Menschen haben im politischen Denken von jeher eine große Rolle gespielt. Sie erleben heute im Zeichen von Hirnforschung und neudarwinistischer Genetik einen neuen Aufschwung. Mit ganz anderen theoretischen Mitteln versuchen sich politische Philosophen wie Martha Nussbaum, Charles Taylor, Axel Honneth und Otfried Höffe an einer normativ ertragreichen Anthropologie in politischer Absicht. Sie soll gehaltvoll genug sein, um etwa Auskunft über Grundgüter der Gerechtigkeit zu geben, aber auch formal genug, um strittige Festlegungen auf Bilder des wahrhaft Guten zu vermeiden. Der Band folgt dieser in sich spannungsreichen Renaissance anthropologischen Denkens mit Blick auf seine Folgen für die politische Theorie.

»Nicht nur Politik-und Sozialwissenschaftler, sondern auch Philosophen haben Grund, sich diesen interdisziplinär angelegten Sammelband zur politischen Anthropologie genau anzusehen. Er bietet eine interessante Themen- und Schwerpunktsetzung, informiert über aktuelle Entwicklungen in den unterschiedlichen Wissenschaften vom Menschen und läßt sich dabei von der Intuition leiten, daß es ratsam ist, die implizit immer schon vorhandenen anthropologischen Grundlagen des Politischen theoretisch zu reflektieren und auf diese Weise zum Gegenstand der Kritik zu machen... handelt es sich um einen wertvollen Beitrag zum Thema, der all jenen empfohlen werden kann, die ein kritisches Problembewußtsein auf diesem Gebiet entwickeln möchten.«
Claus Langbehn, Zeitschrift für politische Forschung [...]
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