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Peters

Rentengesellschaften

Der lateinamerikanische (Neo-)Extraktivismus im transregionalen Vergleich
Nomos,  2019, 579 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-5385-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zu Lateinamerika | Latin America Studies (Band 34)
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Eine Vielzahl von Staaten des Globalen Südens ist durch eine starke Rohstoffabhängigkeit geprägt. Diese Länder können als Rentengesellschaften charakterisiert werden. Die Forschung arbeitet sich seit Jahrzehnten an den entwicklungspolitischen Konsequenzen der Rohstofforientierung ab und hat in lebhaften Diskussionen Argumente für und wider den Rohstofffluch hervorgebracht. Am Beispiel des lateinamerikanischen (Neo-)Extraktivismus und mit Fokus auf Venezuela zeigt das Buch, dass Rohstoffländer mit den herkömmlichen Maßstäben nicht hinreichend erklärt werden können. Das Buch plädiert für eine Revitalisierung der Rentenforschung und bietet auf dieser Grundlage Einsichten in die wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und sozial-ökologischen Besonderheiten von Rentengesellschaften im Globalen Süden sowie weiterführenden Einsichten in das Verhältnis von Rohstoffen und Entwicklung.

»Der Autor hat ein detailreiches und fundiertes Buch zu einem nach wie vor wichtigen Thema vorgelegt... Wie in seinen früheren Büchern kombiniert Stefan Peters eine eingängige Darstellung der verschiedenen Theorien mit profundem Wissen zu den gewählten Fallbeispielen, vor allem zu Venezuela. Diejenigen, die mehr zur Beziehung von Ressourcenreichtum und der Entwicklung einer bestimmten Gesellschaft wissen wollen, haben mit Peters‘ Buch eine sehr gute Einführung in Händen... ein spannender Beitrag auf dem Weg zu einer differenzierteren Rententheorie, die lokale Gegebenheiten stärker berücksichtigt.«
Zeljko Crncic, ila-web.de Mai 2021

»Peters wendet sich nicht nur an Fachleute, die bereits tief im einschlägigen Diskurs involviert sind, sondern er bereitet die Materie detailliert und bei den [...]
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