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Statistische Probleme bei der Armutsmessung

Nomos,  1997, 41 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-5120-3


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Unakademisch geschrieben, arbeitet diese lesenswerte Studie Meßfehler heraus, die landläufig angewandte Verfahren verursachen, Einkommensarmut bei 50 Prozent des durchschnittlich verfügbaren Einkommens festzumachen. Neben einer Einführung in die Problematik zeigt die Untersuchung in einem historischen Überblick außerdem auf, welchem inhaltlichen Wandel der Begriff Armut im Zeitablauf unterworfen war. Schließlich informiert sie ausführlich über alternative Ansätze zur Armutsmessung, die nicht einseitig das Einkommen in den Mittelpunkt der Forschung stellen.
Die Studie bietet somit einem breiten Leserkreis eine verständliche Einführung in das Thema.

»„Armut“ ist einer der dehnbarsten, am wenigsten verstandenen und am häufigsten mißbrauchten Begriffe der gesamten deutschen Sprache … Zusammen mit Wörtern wie „Krankheit“, „Schönheit“ oder „Glück“ entzieht sich auch die Armut einer allgemein anerkannten Definition, der hungernde Landarbeiter in der Sahel-Zone meint damit etwas anderes als der arbeitslose Bauingenieur in Wuppertal … und der Vorsitzende des DGB etwas anderes als der Generalsekretär der UN.«
(aus dem Vorwort)

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