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Helleringer | Purnhagen

Towards a European Legal Culture

Nomos,  2014, 411 Seiten, E-Book

ISBN 978-3-8452-6363-2

149,00 € inkl. MwSt.
Auch als Hardcover erhältlich
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Europäische Harmonisierungsbemühungen, wie etwa ein europäisches Zivilgesetzbuch, europäische Verfassungsverträge, europäische Rechtsprinzipien und europäische Grundrechte, werden häufig mit dem Argument kritisiert, dass sie eine europäische Rechtskultur begründen wollten, die in der Realität des Rechtspluralismus in Europa keine Grundlage habe. Diese pluralistische Struktur des europäischen Rechts, so die These, stehe der Entwicklung einer Rechtsgemeinschaft entgegen, die aber notwendige Voraussetzung sei für eine europäische Rechtskultur.

Die Verfasser dieses Werks erkunden, in verschiedenen Rechtsgebieten, ob nicht eher die Gegenthese richtig ist. Kulturpluralismus könnte somit eine Besonderheit der europäischen Rechtskultur sein. Vielfalt ist dann nicht als Gegensatz, sondern als konstituierendes Element eines anderen, neuen Verständnisses der europäischen Rechtskultur zu verstehen. Ausführlich zeigen die Verfasser des Handbuchs auf, wie ein solcher Ansatz etwa in den Bereichen des Privatrechts, des Gesellschaftsrechts sowie des Verwaltungs- und Verfassungsrechts das Verständnis einer sich entwickelnden europäischen Rechtskultur fördert, wie er theoretische und dogmatische Erkenntnisse gewährt und wie er den kritischen Blickwinkel schärft.

»Das Buch kann allen Rechtsvergleichern, aber auch den Kulturforschern mit Nachdruck empfohlen werden.«
Prof. Dr. Erik Jayme, RabelsZ 2016, 194

»It gives the reader a large variety of possible ways to approach and think about European legal culture. Such a well-written pluralist collection of essays gives what its title promises: various roads 'Towards a European Legal Culture'.«
Prof. Dr. Thomas Wilhelmsson, EJRR 15/170

»The editors have done a fine job in picking a talented team of authors and then pushing them to write ambitious papers. The authors have done a fine job in complying... In sum, the editors make a persuasive case that they are examining an iterative process, apt for assessment from several different perspectives.«
Stephen Weatherill, CML Rev. Dezember 2014

»the book at hand [...]