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Dittmayer

Wahrheitspflicht der Presse

Umfang und Gewährleistung
Nomos,  2013, 307 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-0704-1


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Anhand von der Berichterstattung entnommenen Fällen zeigt der Autor auf, dass eine gesetzliche Sicherung der der Presse obliegenden Wahrheitspflicht bei bestimmten Konstellationen nicht besteht. Dabei wird die Bedeutung einer zutreffenden Unterrichtung der Bevölkerung genauso wenig wie die Notwendigkeit ihrer Gewährleistung verkannt. Dieser scheinbare Gegensatz lässt sich mit einem Blick auf die gängigen Argumentationsmuster auflösen. So wird nicht nur davon ausgegangen, dass die Sicherstellung einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung nötig sei, sondern darüber hinaus auch angenommen, dass diese durch die freiwillige Kontrolle des Deutschen Presserats, die Straf- und Zivilgesetze sowie die mittelbar greifenden Landespressegesetze bereits auf drei Ebenen erfolge.
Genauer betrachtet stellen sich diese Ansätze jedoch weitgehend als ungenügend heraus, die selbst, soweit sie zur Anwendung kommen, nur unzureichend gewährleisten können, dass sich die öffentliche Meinung "richtig" bildet.

»Der Informationsgehalt des Buches ist jedenfalls hoch und auch den aufgestellten Thesen kann weithin gefolgt werden...Das hier zu rezensierte Buch schafft eine sehr gute Grundlage für die Diskussion um die Durchsetzung der Sorgfaltspflicht der Presse durch Recht und Gesetz. Selbst wenn eine voll und ganz überzeugende Lösung hier noch nicht gefunden wurde, kann das Buch doch allen empfohlen werden, die sich mit der Wahrheitspflicht bzw. Sorgfaltspflicht der Presse befassen.«
Prof. Dr. Frank Fechner, UFITA II/14

»Die Arbeit ragt vor allem durch ihre präzise Aufdeckung der normativen und praktischen Lücken und eine differenzierte und kritische Analyse und Entfaltung rechtspolitischer Erwägungen hervor.«
RA Dr. Albrecht Götz von Olenhusen, ZUM 7/14
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