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Ortiz Ortiz

Demokratie in Gefahr

Institutionen und politische Entwicklung in der Andenregion
Tectum,  2007, 370 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9483-9

29,90 € inkl. MwSt.
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Politische Krisen und autoritäre Regression charakterisieren die politische Geschichte der Andenländer seit der Demokratisierung in den 1980er Jahren. Viele Kritiker sehen im Präsidentialismus die Hauptursache dieser politischen Instabilität. Sie empfehlen nachdrücklich die Einführung eines parlamentarischen Systems europäischer Prägung, da dieses strukturell flexibler und demokratiefreundlicher sei. Der Autor Richard Ortiz Ortiz untersucht eingehend den Zusammenhang zwischen den präsidentiellen Strukturen und der Demokratieentwicklung in den drei Andenländern Bolivien, Ecuador und Peru. Sämtliche Regierungen von 1979 bis 2005 werden vergleichend analysiert und bewertet. Dabei wird deutlich, dass auch präsidentielle Demokratien unter Umständen anpassungsfähig sind und sich stabilisieren können. Ist die These von der Überlegenheit des Parlamentarismus zu pauschal? Wie aussagekräftig sind institutionelle Faktoren zur Analyse politischer Stabilität in wenig strukturierten Gesellschaften wie den Andenländern überhaupt?

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