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Kublik

Die Universität Jena und die Wissenschaftspolitik der ernestinischen Höfe um 1800

Tectum,  2009, 305 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-8288-9862-2


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Wie gelang es der Alma Mater Jenensis um 1800 zum Bildungszentrum der Nation aufzusteigen? Warum nahm die Blüte der „Salana“ genannten Bildungseinrichtung nach wenigen Jahren aber ein so schnelles Ende? Steffen Kublik beleuchtet die Entwicklung der von vier thüringischen Höfen verwalteten und finanzierten Universität Jena von Mitte des 18. bis ins 19. Jahrhundert. Ferner zeigt er, welche Anstrengungen die für diese Universität verantwortlichen Politiker unternommen haben, um eine von ihr unabhängige Wissenschaftskultur ins Leben zu rufen. Im Focus steht dabei die Umwandlung der als Hochburg des Luthertums gegründeten Jenaer Hohen Schule zu einem Mittelpunkt des aufgeklärten Wissenschaftsverständnisses. Weitere Erörterungen gelten der Frage, wodurch sich die Jenaer Universität den Ruf erwerben konnte, ein „Freihafen“ des Geistes zu sein. Und schließlich wird plausibel zu machen versucht, dass ihr Niedergang in den Jahren nach 1800 Folge einer ihrem Gedeihen abträglichen, aber unvermeidlichen Wissenschaftspolitik war. Vergleichende Betrachtungen über den Versuch der sachsen-ernestinischen Staaten, eine außeruniversitäre Wissenschaftskultur in ihren Territorien zu etablieren, runden die Darstellung ab.

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