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de Simoni

"Es war aber auch ein Angriff auf uns selbst"

Betroffenheitsgesten in der Literatur nach 9/11
Tectum,  2010, 169 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-2134-7

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›Nichts ist mehr, wie es war‹, schrieben auch die meisten europäischen Schriftsteller nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und folgten damit ungefiltert der Diktion von US-Präsident George W. Bush. Diese auffallend einheitlichen Phrasen bezogen sie stets auch auf sich selbst und das eigene Werk. Dabei bieten sich der Literatur durchaus andere Möglichkeiten, kreativ mit dieser standardisierten Betroffenheit umzugehen. Wie es ihr gelingt – und weshalb es ihr oft nicht gelingt – der Endlosschleife der Medien zu entkommen, ergründet Christian de Simoni in diesem Buch. Anhand literarischer Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum und im Vergleich mit Reaktionen auf vergangene und zukünftige Extremereignisse geht er der Frage nach, wie der sinnlosen Tat die Bedeutung einer kulturellen Zäsur zugesprochen werden konnte – und ob diese Zuschreibung dauerhaft Bestand haben wird. Untersucht werden unter anderem Texte von Sibylle Berg, Franziska Gerstenberg, Katharina Hacker, Ulrich Peltzer und Marlene Streeruwitz.

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