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Schaurer

Europas Götterdämmerung

Von der Re-Sakralisierung politischer Kultur
Tectum,  2007, 117 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9362-7

24,90 € inkl. MwSt.
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„Gott ist das einzige Wesen, das, um zu regieren, es nicht einmal nötig hat zu existieren.“ - Charles Baudelaire. Wenn Götter sterben, sterben sie auf vielerlei Weise. Noch in den verblichenen Schatten abendländischen Selbstverständnisses bringt sich die Ironie ihres Todes zur Geltung, namentlich die Gleichzeitigkeit und Gegenläufigkeit von Säkularisierung und Sakralisierung, das spannungsvolle Wechselspiel von (ziviler) Religion einerseits und (politischer) Kultur andererseits. Auf das nach-moderne, in Vielfalt geeinte Neue Europa gewendet, das sich ein weiteres Male über seine kulturelle Verhaftetheit zwischen Präambelgott und Euro-Islam zu verständigen bemüht ist, hat dies weitreichende Implikationen: wo Herrschaft ist, da ist Dienst. Und wo Dienst ist, da ist immer auch Gottesdienst.

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