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Koller

Evolutionäre Erkenntnistheorie

Genese und Geltung. Ein kritischer Abriss.
Tectum,  2008, 144 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9513-3

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Vor nunmehr beinahe 150 Jahren revolutionierte der britische Naturforscher Charles Darwin mit seinem Werk: Von der Entstehung der Arten (1859) die biologische Welt. Doch während in der Biologie seither kaum noch bestritten wird, dass Darwin mit seiner Evolutionstheorie Recht hat, findet in anderen Wissenschaftsbereichen bis zum heutigen Tage ein Paradigmenwechsel dieser Art nicht statt. In der Philosophie, der ältesten wissenschaftlichen Disziplin überhaupt, scheinen die Erkenntnisse der Evolutionstheorie noch nicht angekommen zu sein. Wie sollte es anders zu erklären sein, dass in der Erkenntnistheorie, jener philosophischen Teildisziplin, die sich mit den „Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis"" beschäftigt, immer noch ein Kampf darüber ausgetragen wird, ob, wie es einige Denker, vor allem aus dem biologischen Bereich kommend, fordern, die Erkenntnistheorie durch eine evolutionäre Erkenntnistheorie ersetzt werden sollte oder nicht. In ihr wird laut dem Begründer dieser neuen Anschauungsweise, dem österreichischen Verhaltensbiologen und Nobelpreisträger Konrad Lorenz, „das Kant’sche Apriori in ein stammesgeschichtliches Aposteriori“ übersetzt. Doch welche Auswirkungen hat dies für die Philosophie? Warum lehnen die meisten Philosophen diese Anschauung ab, wenn Darwin doch Recht hatte? Sind sie eventuell sogar im Recht, wenn sie diese ablehnen? Dieses Buch gibt Einblicke in diese Diskussion. Jürgen Koller versucht dabei, Genese und Geltung der evolutionären Erkenntnistheorie wissenschaftlich zu hinterfragen und sowohl Kritiker als auch Befürworter einer solchen zu Wort kommen zu lassen.

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