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Lin

Heinrich von Kleist und die Französische Revolution

Das Erdbeben in Chili, Die Verlobung in St. Domingo und Michael Kohlhaas.
Tectum,  2008, 119 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9584-3

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Obwohl Heinrich von Kleist – dessen Werke in der Zeit zwischen Klassik und Romantik entstanden – die Französische Revolution nicht miterlebte, war diese dennoch für ihn ein Ereignis höchster Relevanz. Die Auswirkungen der Revolution manifestierten sich in der damaligen Gesellschaft, so dass noch in der nachrevolutionären Zeit Schriftsteller wie Kleist sich mit diesem Thema intensiv befassten.Yuhsien Lin zeigt dies anhand von drei einschlägigen Erzählungen Kleists: Das Erdbeben in Chili, Die Verlobung in St. Domingo und Michael Kohlhaas. In Das Erdbeben in Chili wird die Bedeutung der Macht, der Familie, der gesellschaftlichen Gemeinschaft für die Handlung und deren strukturelle Entwicklungen analysiert. In Die Verlobung in St. Domingo bilden die gesellschaftlichen Bedingungen, denen die Liebe ausgesetzt ist, sowie das Verhältnis von Vertrauen und Verrat die Kernpunkte. Michael Kohlhaas weist sogar direkte Parallelen zur Entstehungsphase der Revolution auf, die Frage nach Gerechtigkeit ist hier die zentrale Problemstellung der Handlung. Auf diese Weise wird in den Erzählungen von Kleist die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung der Französischen Revolution sichtbar.

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