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Klier

Umweltethik: Wider die ökologische Krise

Ein kritischer Vergleich der Positionen von Vittorio Hösle und Hans Jonas
Tectum,  2007, 172 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9391-7

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Die Öko-Bilanz des industriellen Fortschritts ist ernüchternd. Vom Zeitalter ökologischer Krisen zu reden stellt dennoch ein Problem dar. Handelt es sich um mehrere, getrennte Problemfelder? Oder sind der Klimawandel, die Ausdünnung der Ozonschicht, die Abholzung des Regenwaldes und das dramatische Artensterben Symptome einer umfassenden ökologischen Krise? Alexander Klier sieht die Menschheit in einer einzigen globalen ökologischen Krise, die sich in unterschiedlichen Dimensionen und Gefahrenquellen zeigt. Erstmals in der Geschichte setzt der Mensch durch seine Eingriffe in die Natur zumindest die weitere Existenz aufs Spiel. Der Begriff ökologische Krise zeigt deshalb vor allem einen Unterschied in der Bewertung der anthropogenen Folgen gegenüber einem bloßen Umweltproblem an. Es geht um den prinzipiellen Umgang des Menschen mit seiner inneren und der äußeren Natur und sein technizistisch-instrumentelles Naturverständnis. Nach dem Vergleich der Naturkonzepte von Hans Jonas und Vittorio Hösle fordert Klier für das Zeitalter der ökologischen Krise neben der Individual- und Sozialethik eine Umweltethik als dritte Disziplin der allgemeinen Ethik. Darauf verweisen sowohl die Sonderstellung des Organischen, wie sie Hans Jonas aufweist, als auch die prinzipiell anderen Herausforderungen, die der Umgang mit der Natur in der ökologischen Krise für Vittorio Hösle an das Handeln des Menschen stellt.

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