Schröder

Der Zusammenhang zwischen der Erwerbstätigkeit von Frauen und ihrer Fertilität

Ergon,  2010, 267 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-89913-806-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Familie und Gesellschaft (Band 27)
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In der Literatur ist unumstritten, dass nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen westlichen Industrieländern eine negative Beziehung zwischen der Erwerbstätigkeit von Frauen und ihrer Fertilität besteht. Aus der Tatsache, dass die Erwerbsbeteiligung und die Arbeitszeit mit der Kinderzahl abnehmen - und umgekehrt Frauen, die erwerbstätig sind, durchschnittlich weniger Kinder haben -, lässt sich jedoch kein Schluss hinsichtlich der Kausalität des Zusammenhangs ziehen. Ist es nun die Erwerbstätigkeit, die die Fertilität beeinflusst, oder beeinflusst umgekehrt die Fertilität die Erwerbsbeteiligung? Oder besteht vielleicht gar kein kausaler Zusammenhang zwischen den beiden Größen? Das Buch trägt zur Klärung der Frage nach der kausalen Beziehung zwischen Erwerbstätigkeit und Fertilität bei. Die Autorin arbeitet den aktuellen Stand der Forschung detailliert auf und präsentiert eigene Analysen für Westdeutschland: Einerseits wird der Effekt von Kindern auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen untersucht. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwieweit Ergebnisse, die bei der Schätzung des Effekts mittels Querschnittsmodellen erzielt werden, verzerrt sind. Andererseits wird der Effekt der Erwerbsbeteiligung auf den Übergang zum ersten Kind geschätzt und mittels indirekter Kausalitätstests überprüft, inwieweit es sich hierbei um einen kausalen Effekt handelt.

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