Bartel

Die Entstehung des Erziehungsdenkens bei Schleiermacher

Ergon,  2012, 249 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-89913-862-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Erziehung, Schule, Gesellschaft (Band 62)
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Die Studie zum Thema "Die Entstehung des Erziehungsdenkens bei Schleiermacher" nimmt die ideologischen, biografischen und historischen Hintergründe Schleiermachers pädagogischen Oeuvres in Augenschein und deckt die faktische Motivation zur Reflexion pädagogisch relevanter Fragen auf. Aus einem religiösen, dem Herrnhuter Pietismus angelehnten Beziehungsgefüge wird entwicklungsgeschichtlich das korrespondierende Verhältnis von Gesinnungsbildung und Erziehung herauskristallisiert und fortführend in den pädagogischen Vorlesungen identifiziert. Im Einzelnen avancieren folgende, im religiös-theologischen Kontext generierte Maximen zu strukturbestimmenden Grundsätzen der Erziehungstheorie: ein subjektives Bildungsideal, das sich zum realen Bewusstsein steigert, die belebende Sphäre einer Interessengemeinschaft und die darin verankerten Faktoren der Liebe und des Verstehens, das Mittlerprinzip sowie die kommunikative und handelnde Darstellung. In Anbetracht Schleiermachers idealistischer und christlich fundierter Variante pädagogischer Theoriebildung, die kaum dem pluralistischen erziehungstheoretischen Anspruch genügen kann, stellt sich die Frage nach der Stichhaltigkeit des zur Allgemeingültigkeit erhobenen geisteswissenschaftlichen Postulats hinsichtlich Schleiermachers Pionierrolle bei der Begründung einer säkularen wissenschaftlichen Pädagogik.

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