Gangl

Metamorphosen der Diätetik und Psychohygiene zur Gesundheitserziehung

Eine historisch-systematische Untersuchung
Ergon,  2013, 340 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-89913-981-5


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Das Werk ist Teil der Reihe Erziehung, Schule, Gesellschaft (Band 66)
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Dimensionen der psychischen Gesundheit, des "gelingenden Lebens" sowie zentrale anthropologische Einsichten werden in den Gesundheitswissenschaften vernachlässigt, obwohl sie verstärkte Aufmerksamkeit erfordern. Der Fokus der vorliegenden Studie liegt auf vergessenen, verdrängten oder vereinnahmten Traditionslinien: der Diätetik und der Psychohygiene-Bewegung. Letztere stand unter anderem in enger Verbindung zur Reformpädagogik und psychoanalytischen Pädagogik. Genau diese Konzepte haben zu den Themenkomplexen "Seelische Gesundheit" und "Daseinsordnung" - die auch körperliche und soziale Faktoren im Blick hatten - entscheidend beigetragen. Eine Renaissance erleben diese Ansätze heute - ohne auf historische Vorläufer zu rekurrieren - zum Beispiel im Rahmen der Positiven Psychologie.
Die Schwerpunkte der vorliegenden Studie liegen auf der Aufarbeitung der Defizite und der legitimen Fürsprache hinsichtlich der Beachtung vorhandener konstitutiver Einsichten in die Gesundheitserziehung, die auch psychische Gesundheit und gelingendes Leben intendiert. Die Resultate dienen dazu, eine sichere Stellung der Erziehungswissenschaft im Kontext der Gesundheitswissenschaften zu fundieren und zu zeigen, dass weder eine begriffliche noch konzeptionelle Aufgabe von "Gesundheitserziehung" zugunsten von unverbindlich scheinenden Varianten der "Gesundheitsförderung" gerechtfertigt ist.

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