Renner

Zeichenspiele

Archäologie und Signatur der Moderne
Rombach Wissenschaft,  2019, 572 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-96821-617-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Litterae (Band 239)
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Als Zeichenspiel bezeichnen die Aufsätze zur deutschen, französischen und amerikanischen Literatur den Sachverhalt, dass sich literarische Texte schon im Übergang zur Romantik, entschieden aber in der Moderne und Postmoderne vom Paradigma der bloßen Abbildung von Wirklichkeit zu lösen beginnen. Mit wechselnden methodischen Ansätzen beschreiben die Essays die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Textstrategien. Darüber hinaus erschließen sie zugleich deren Bezug auf Zeichenordnungen jenseits der Literatur. Der erste Teil des Bandes wendet sich Wechselbeziehungen zwischen psychischen Prozessen und dem literarischem Text zu, der zweite beschreibt, wie Literatur auf das traditionelle visuelle Medium der Malerei und die neuen Medien von Fotographie und Film antwortet. Der dritte Teil befasst sich mit der literarischen Transformation gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen, der vierte skizziert Wandlungen der Funktionsregeln des ästhetischen Textes selbst. Behandelt werden Texte unter anderem von Chamisso, Nerval, Goethe, Kafka, Thomas Mann, Grass, Proust und Auster.


»Mit dem Verweis auf Zeichen und Bilder, die nach Baudelaire die Welt ausmachen, legt Rolf G. Renner im vorliegenden Band noch einmal in gebündelter Form die Ergebnisse seiner umfangreichen und vielschichtigen literatur- und kulturwissenschaftlichen Untersuchungen vor. Die Fülle des Materials, das dezidierte Text- und Bildverständnis, aber auch die nuancierte und elegante Argumentation und nicht zuletzt die theoretische Dichte des vorliegenden Bandes machen das (Wieder-) Lesen der Aufsätze zu einem intellektuellen Vergnügen. Jedes Kapitel eröffnet neue Aussichtspunkte und Lesarten und Renner lasst uns in der scheinbar bekannten Literatur- und Kunstgeschichte immer wieder überraschende Details finden und versteckte Zusammenhänge erkennen. Der Band sei jedem ans Herz gelegt, dem die Neugier [...]
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