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Pelzer

Die Rechtsstellung von Asylbewerbern im Asylzuständigkeitssystem der EU

Nomos,  2020, 280 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-4769-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Migrationsrecht (Band 28)
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Die Dublin-III-VO (Verordnung (EU) Nr. 604/2013) regelt die Kriterien und Verfahren, wonach festgelegt wird, welcher Mitgliedstaat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist. Nicht erst seit dem „Sommer der Migration“ des Jahres 2015 stellt die Dublin-III-VO eines der umstrittensten Rechtsinstrumente des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) dar.
Die Autorin Prof. Dr. Marei Pelzer nimmt in ihrem Werk die kontrovers diskutierte Frage in den Blick, inwiefern sich Asylbewerber auf subjektive Rechte im Dublin-System berufen können. Unter Zugrundelegung einer unionsrechtlichen Dogmatik der „Rechte des Einzelnen“ wird analysiert, dass Asylbewerber mit einem System an subjektiven Rechten ausgestattet sind. Dabei rekonstruiert die Studie die Rechtsprechung des EuGH und des EGMR zum Dublin-Regime. Die Untersuchung zeigt, dass die Supranationalisierung des Asylzuständigkeitsrechts den Rechtscharakter des Dublin-Systems – verglichen mit völkerrechtlichen Vorläuferregelungen – fundamental verändert hat.

»Die Arbeit von Pelzer überzeugt durch eine klare Sprache, ist angenehm lesbar und in Hinblick auf vorhandene Literatur sorgfältig recherchiert. Der Aufbau der Arbeit ist logisch und der Text gut strukturiert. Das Thema der subjektiven Rechte im Dublin-Verfahren ist umfassend aufbereitet; die Autorin liefert zudem stichhaltige Argumente für ihre Thesen. Insofern ist die Arbeit nicht nur aus einem theoretischen Blickwinkel, sondern auch für alle die Dublin-Verordnung anwendenden Personen, von Anwälten über Behörden hin zu Gerichten, von großem Nutzen. Sie kann daher nur jeder sich mit der Dublin-Verordnung näher befassenden Person als Pflichtlektüre empfohlen werden.«
Prof. Sarah Progin-Theuerkauf, Die Verwaltung 1/2021

»Als Nachschlagewerk zum Recht des Dublin-Systems ist sie eine [...]
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