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Bayer

Die strafrechtliche Wiederaufnahme im deutschen, französischen und englischen Recht

Nomos,  2019, 373 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-5495-3


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht (Band 38)
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Normalerweise endet ein Strafverfahren mit der Rechtskraft der dieses abschließenden Entscheidung. Danach steht das Doppelverfolgungsverbot (ne bis in idem) aus Art. 103 III GG einem erneuten Strafverfahren in derselben Sache entgegen. Ausnahmsweise erlauben jedoch die §§ 359 ff. StPO eine Wiederaufnahme.
Die Arbeit nimmt die kontinuierlichen Diskussionen um die Ausgestaltung der Wiederaufnahme zum Anlass, die Stärken und Schwächen der gegenwärtigen deutschen Rechtslage zu erörtern und deren Reformbedürftigkeit zu evaluieren. Dabei beschränkt sie sich nicht auf eine rein nationale Betrachtung. Vielmehr untersucht die Arbeit neben dem deutschen Recht auch die Rechtslage in Frankreich und England als den wichtigsten Stellvertretern des romanischen Rechtskreises und des Rechtskreises des Common Law. Auf Basis des funktionalen Vergleichs mit diesen wichtigsten – jedenfalls derzeit noch – in der EU vertretenen Rechtskreisen stellt sie Reformüberlegungen an.

»Die Darstellung besticht durch ihre Genauigkeit und Detailversessenheit sowie durch die umfassende und rechtsvergleichende Bearbeitung des Themas. Es bleibt daher zu hoffen, dass der Gesetzgeber Bayers Arbeit mit als Grundlage für weitere Reformbestrebungen heranzieht. Einen erkennbaren Mehrwert für die Strafrechtswissenschaft stellt ihre Arbeit unstrittig bereits jetzt dar.«
Oliver Michaelis, LL.M. (EuR), ZIS 3/2020, 141

»… ein großer Verdienst, das weite Feld der strafrechtlichen Wiederaufnahme nicht nur in Bezug auf Deutschland, sondern auch für Frankreich und England, übersichtlich in einem Werk darzustellen und so dem Leser zu ermöglichen, selbst neue Ideen aus anderen Rechtsbereichen
zu schöpfen.«
Tino Haupt, KriPoZ 2/2020, 135
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