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Jülicher

Medizininformationsrecht

Nomos,  2018, 321 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-4690-3


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Medien- und Informationsrecht (Band 31)
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Das Informationsrecht als Recht der Informationsbeziehungen: Am Beispiel der Rechtsbeziehung zwischen Arzt und Patient untersucht das Werk erstmals den Umgang mit Gesundheitsinformationen aus einer informationsrechtlichen Metaperspektive. Dazu verknüpft der Autor verschiedene Rechtsgebiete, darunter insbesondere das Behandlungsvertrags-, Datenschutz- und Strafrecht.
Den Schwerpunkt der Untersuchung bildet eine umfassende Analyse des hochkomplexen Rechtsrahmens, der die Zuordnung und den Austausch von Gesundheitsinformationen im Arzt-Patienten-Verhältnis bestimmt. Dabei werden materienübergreifende Regelungsstrukturen herausgearbeitet, widerstreitende Zugangs- und Restriktionsinteressen beleuchtet und Fragen der Informationsgerechtigkeit erörtert. Zugleich stellt der Autor systematische Querbezüge zur Theorie des allgemeinen Informationsrechts her und gelangt zu dem Ergebnis, dass das Medizininformationsrecht als „Informationsrecht BT“ verstanden werden kann.
Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftspreis der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD) ausgezeichnet.

»Diese Systematisierung, verbunden mit einer ausführlichen Darstellung der rechtlichen Anforderungen an die Datenverarbeitung im medizinischen Sektor und für eine juristische Dissertation grundsätzlich ungewöhnlichen, aber sinnvollen und gut aufbereiteten Schaubildern, machen die Schrift zu einem wertvollen Hilfsmittel in den Fragen des medizinischen Datenschutzes. Darüber hinaus ist die Arbeit gleichermaßen auch ein (rechtspolitischer) Impulsgeber, indem sie Notwendigkeit und Möglichkeiten aufzeigt, wie das Datenschutzrecht im Allgemeinen praxisgerechter und anwendernäher gestaltet werden kann.«
Dr. Dennis-Kenji Kipker, DuD 11/2018, 723

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