De-Montage im zeitgenössischen Theater
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Ein dramaturgisches Verfahren im Spannungsfeld von Widerstand und Affirmation
Georg Olms Verlag, 1. Edition 2023, 304 Pages
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Medien und Theater
Book
€38.00
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ISBN 978-3-487-16158-7
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Description
Montage ist ein vielgestaltiges und wenig erforschtes Phänomen innerhalb der Theorie und Praxis des Theaters. Bisher wurde Montage vor allem auf historiografische Fragestellungen hin betrachtet und beschrieben, wobei ihr Gegenstück – die Demontage – kaum Beachtung fand. Ekaterina Trachsel greift Montage und Demontage als operative Begriffe zur Beschreibung, Analyse und Theoretisierung der Struktur und Wirkungsweise zeitgenössischer Theaterformen auf, die sich durch eine Widerständigkeit gegenüber dramaturgischer Kohärenz, Kontinuität und Linearität auszeichnen. De-Montage wird einerseits als ein dramaturgisches Verfahren und andererseits als theaterwissenschaftliche Analysekategorie für zeitgenössische Dramaturgien theoretisiert. Dabei weist sie entlang konkreter Inszenierungsbeispiele von Monster Truck, Forced Entertainment, Florentina Holzinger, Nora Chipaumire, Susanne Kennedy und Apichatpong Weerasethakul eine Fokusverschiebung hin zur Demontage innerhalb des Gegenwartstheaters nach. Die aktuelle Relevanz dieser Forschungsarbeit zeigt sich in der Feststellung, dass De-Montage dazu dienen kann, eine kritische Reflexion kolonialer, patriarchaler und systemstabilisierender Strukturen voranzubringen, indem die Bildproduktion und die damit verbundenen Mittel und Methoden der Darstellung innerhalb der Theorie und Praxis des Theaters reflektiert werden.
Bibliographical data
| Edition | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-487-16158-7 |
| Subtitle | Ein dramaturgisches Verfahren im Spannungsfeld von Widerstand und Affirmation |
| Publication Date | Mar 1, 2023 |
| Year of Publication | 2023 |
| Publisher | Georg Olms Verlag |
| Format | Softcover |
| Languages | deutsch |
| Pages | 304 |
| Copyright Year | 2023 |
| Medium | Book |
| Product Type | Scientific literature |
Reviews
»[...] ist die Studie klug komponiert, durchweg überragend klar formuliert, überzeugend in der Herleitung des Konzepts – und damit ein wichtiger Beitrag zu Theorie und Ästhetik eines zeitgenössischen Theaters, das in der Tradition des epischen Theaters steht und mittels außertheatraler, populärer Rahmungen de-monstrierend Position zu Gegenwart und Gewordenheit normierender und normativer Ordnungen bezieht.«
Theresa Schütz, Forum Modernes Theater, 36/1-2
Theresa Schütz, Forum Modernes Theater, 36/1-2
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