„Kosmopolitische Demokratie“ ist ein Schlagwort, das vor ca. drei Jahrzehnten in England (Archibugi, Giddens, Held), Deutschland (Beck) und Amerika (Benhabib) aufgekommen ist. Es war eine Reaktion auf Phänomene der Globalisierung und es war verbunden mit dem Versuch, der Sozialdemokratie eine neue Orientierung „jenseits von links und rechts“ (Giddens) zu verschaffen. Der Sammelband untersucht die Geschichte des Kosmopolitismus von seinen Anfängen in der Antike über Renaissance und Aufklärung bis zur Gegenwart. Politikwissenschaftler und Philosophen aus Deutschland, Frankreich und verschiedenen Ländern Südosteuropas überprüfen die Tragfähigkeit des Konzepts „kosmopolitische Demokratie“, mit dem der Kosmopolitismus in ein neues Stadium tritt.
Bibliographical data
Edition
1
ISBN
978-3-8487-3302-6
Publication Date
Apr 26, 2018
Year of Publication
2018
Publisher
Nomos
Format
Softcover
Languages
deutsch
Pages
184
Medium
Book
Product Type
Scientific literature
Reviews
»Der gut informierte aber kritische Ton gegenüber den Theorien der kosmopolitischen Demokratie macht diesen Sammelband empfehlenswert für jedermann, der sich mit diesen Theorien und ihnen entsprechenden Phänomenen und Initiativen selbständig und reflektiert auseinanderzusetzen sucht.«
Ljudevit Fran Jezic, Synthesis Philosophica 1/2019, 224
»Die Autoren werden der Herausforderung gerecht, in relativ knapp bemessenen Textbeiträgen die Modelle komplexer Verflechtungen in der globalisierten Welt von diversen Standpunkten aus politisch-philosophisch zu analysieren und eine politische Ordnung im Weltmaßstab abzubilden, die über bisherige Weltordnungen, wie etwa die Vereinten Nationen, den WTO oder die Weltbank hinausgeht.« Helga Sporer, Widerspruch 67/2019, 164