Neue Wege zum Wirtschaftskollisionsrecht

Eine Bestandsaufnahme prävalenter wirtschaftskollisionsrechtlicher Methodologie unter dem Blickwinkel des kritischen Rationalismus
Nomos, 1. Edition 1997, 357 Pages
The product is part of the series Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht

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ISBN 978-3-7890-4886-9
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Description
Das internationale Privatrecht leidet seit längerem unter einem Divergenzproblem: Neben das klassische Kollisionsrecht ist als »zweite Säule« das internationale Wirtschaftsprivatrecht getreten. Während das klassische internationale Privatrecht in den vermeintlichen reinen Bereichen des Privatrechts (z.B. im Erb- und Familienrecht oder im Schuldvertragsrecht) das anwendbare Recht nach den auf v. Savigny zurückgehenden Anknüpfungsregeln bestimmt, soll das von sozial- und wirtschaftspolitischen Zielvorstellungen geprägte Privatrecht mit seinen »Eingriffsnormen« (z.B. das Kartellrecht, Kapitalmarktrecht, Lauterkeitsrecht usw.) einer »Sonderanknüpfung« unterliegen. Danach können ausländische wirtschaftsrechtliche Interventionsnormen gemäß ihrer selbstbestimmten extraterritorialen Extensionalität zur Anwendung gelangen, freilich erst nach Abwägung aller involvierten Anwendungsinteressen des Forumstaates.
Zentrales Anliegen der Arbeit ist es, diese Unterscheidung zwischen klassischem Privatrecht und politischem Wirtschaftsprivatrecht für das Rechtsanwendungsrecht zu überwinden und die beiden disparaten Komplexe von Rechtsanwendungsgrundsätzen miteinander zu versöhnen.
Bibliographical data
Edition 1
ISBN 978-3-7890-4886-9
Subtitle Eine Bestandsaufnahme prävalenter wirtschaftskollisionsrechtlicher Methodologie unter dem Blickwinkel des kritischen Rationalismus
Publication Date Aug 21, 1997
Year of Publication 1997
Publisher Nomos
Format Hardcover
Languages deutsch
Pages 357
Medium Book
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