Perspektiven Jüdischer Studien | Perspectives in Jewish Studies
Edited by
PD Dr. Elke Morlok,
Dr. Judith Müller,
Asst.-Prof. Verena Kasper-Marienberg,
Prof. Dr. Dani Kranz
Die Reihe stellt die Vielfalt der Themen und Methoden der Jüdischen Studien heraus und initiiert zugleich ein intensives Nachdenken über die Zukunft der Disziplin. Sie vereint fachinterne und jüdische Perspektiven mit interdisziplinären Ansätzen aus Kultur-, Geschichts-, Literatur- und Sozialwissenschaften, um aktuelle wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen neu zu verorten und diesen adäquat zu begegnen.
In der Reihe kommen die Eigendefinition des Faches und die Binnenbetrachtung der Forscher:innen ebenso zu Wort wie die Perspektiven aus dem Judentum selbst und dessen kritische Auseinandersetzung mit den akademischen Debatten und neuen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die vielschichtigen und multiperspektivischen Diskurse der Jüdischen Studien mit den Kulturwissenschaften, den Geschichts- und Literaturwissenschaften, den Theologien, der Soziologie und vielen anderen Fächern sollen auch aus der Innenansicht der jüdischen Materialien selbst neu verortet werden. Wie wurden jüdische Wissenschaften Teil der trans- und interdisziplinären Diskurse? Inwiefern können Jüdische Studien als Multiplikator bei der Vertiefung interdisziplinärer Zusammenarbeit dienen? Worin besteht heute ihre Aufgabe – aus emischer und etischer Sicht? Welche Rolle kann ihnen im Rahmen neuer Subdisziplinen wie Diaspora oder Queer Studies zukommen? Welche neuen Forschungsschwerpunkte müssen aus dem Blickwinkel der jüdischen Studierenden und Gemeinden anthropologisch und soziologisch aufgearbeitet werden? Wie kann eine sinnvolle Gestaltung der interreligiösen Diskurse aus Sicht des Judentums aussehen? Welchen Beitrag leistet das Fach Jüdische Literaturen, der über die Herangehensweise der traditionellen Philologien hinausgeht und welche Verbindungen in die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft können fruchtbar gemacht werden? Die Reihe strebt einerseits eine Bestandsaufnahme vorhandener Aktivitäten an, entwickelt andererseits aber vor allem zukunftsweisende Perspektiven für das Fach und seine zahlreichen Vernetzungen.
Die Herausgeberinnen engagieren sich für die Förderung von Wissenschaftlerinnen in der Akademie und begrüßen besonders Monographiemanuskripte von Nachwuchswissenschaftlerinnen, Sammelbände mit mindestens äquivalentem Anteil von Autorinnen sowie entsprechende inhaltliche Schwerpunkte – auf Deutsch oder Englisch.
The series highlights the diversity of topics and methods in Jewish Studies and promotes a constructive reflection on the future of the discipline. It gives a voice to the self-positionality of the field and introspections on academic debates. At the same time, it prioritizes intra-Jewish perspectives and their critical engagement with academic discourses and societal challenges. The multilayered and multi-perspective intersections of Jewish Studies with Cultural Studies, History, Literature, Theology, Sociology and other disciplines will be repositioned in the context of Jewish materials. How did Jewish Studies become part of trans- and interdisciplinary discourses? To what extent can Jewish Studies serve as a multiplier in deepening interdisciplinary cooperation? What is their task today - from an emic and etic perspective? What role can they play in the context of new sub-disciplines such as diaspora or queer studies? What new areas of research need to be addressed anthropologically and sociologically from the perspective of Jewish students and communities? How can interreligious discourse be meaningfully shaped from the perspective of Judaism? What contribution does the subject of Jewish Literatures make that goes beyond the approach of Traditional Philology and what connections to general and comparative literature can be made productive? The series takes stock of existing activities and develops future-oriented perspectives for the field and its interdisciplinary contexts to address dynamics in academia and society.
The editors intend to promote women authors in the academy and welcome manuscripts from young female identifying authors and edited volumes with a gender-balanced author team. Manuscripts must engage with the corresponding thematic focus and can be in English or German.
In der Reihe kommen die Eigendefinition des Faches und die Binnenbetrachtung der Forscher:innen ebenso zu Wort wie die Perspektiven aus dem Judentum selbst und dessen kritische Auseinandersetzung mit den akademischen Debatten und neuen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die vielschichtigen und multiperspektivischen Diskurse der Jüdischen Studien mit den Kulturwissenschaften, den Geschichts- und Literaturwissenschaften, den Theologien, der Soziologie und vielen anderen Fächern sollen auch aus der Innenansicht der jüdischen Materialien selbst neu verortet werden. Wie wurden jüdische Wissenschaften Teil der trans- und interdisziplinären Diskurse? Inwiefern können Jüdische Studien als Multiplikator bei der Vertiefung interdisziplinärer Zusammenarbeit dienen? Worin besteht heute ihre Aufgabe – aus emischer und etischer Sicht? Welche Rolle kann ihnen im Rahmen neuer Subdisziplinen wie Diaspora oder Queer Studies zukommen? Welche neuen Forschungsschwerpunkte müssen aus dem Blickwinkel der jüdischen Studierenden und Gemeinden anthropologisch und soziologisch aufgearbeitet werden? Wie kann eine sinnvolle Gestaltung der interreligiösen Diskurse aus Sicht des Judentums aussehen? Welchen Beitrag leistet das Fach Jüdische Literaturen, der über die Herangehensweise der traditionellen Philologien hinausgeht und welche Verbindungen in die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft können fruchtbar gemacht werden? Die Reihe strebt einerseits eine Bestandsaufnahme vorhandener Aktivitäten an, entwickelt andererseits aber vor allem zukunftsweisende Perspektiven für das Fach und seine zahlreichen Vernetzungen.
Die Herausgeberinnen engagieren sich für die Förderung von Wissenschaftlerinnen in der Akademie und begrüßen besonders Monographiemanuskripte von Nachwuchswissenschaftlerinnen, Sammelbände mit mindestens äquivalentem Anteil von Autorinnen sowie entsprechende inhaltliche Schwerpunkte – auf Deutsch oder Englisch.
The series highlights the diversity of topics and methods in Jewish Studies and promotes a constructive reflection on the future of the discipline. It gives a voice to the self-positionality of the field and introspections on academic debates. At the same time, it prioritizes intra-Jewish perspectives and their critical engagement with academic discourses and societal challenges. The multilayered and multi-perspective intersections of Jewish Studies with Cultural Studies, History, Literature, Theology, Sociology and other disciplines will be repositioned in the context of Jewish materials. How did Jewish Studies become part of trans- and interdisciplinary discourses? To what extent can Jewish Studies serve as a multiplier in deepening interdisciplinary cooperation? What is their task today - from an emic and etic perspective? What role can they play in the context of new sub-disciplines such as diaspora or queer studies? What new areas of research need to be addressed anthropologically and sociologically from the perspective of Jewish students and communities? How can interreligious discourse be meaningfully shaped from the perspective of Judaism? What contribution does the subject of Jewish Literatures make that goes beyond the approach of Traditional Philology and what connections to general and comparative literature can be made productive? The series takes stock of existing activities and develops future-oriented perspectives for the field and its interdisciplinary contexts to address dynamics in academia and society.
The editors intend to promote women authors in the academy and welcome manuscripts from young female identifying authors and edited volumes with a gender-balanced author team. Manuscripts must engage with the corresponding thematic focus and can be in English or German.
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