Automatisierte Gesichtserkennung in der Strafverfolgung

Nomos, 1. Auflage 2025, 352 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Strafrecht

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ISBN 978-3-7560-2294-6

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ISBN 978-3-7489-4945-9
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Beschreibung
Der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung in der Strafverfolgung steht nicht in einer dystopischen Zukunft bevor, sondern ist weltweit bereits in vollem Gange. In Deutschland setzen Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Landespolizeibehörden seit rund zwei Jahrzehnten auf Gesichtserkennung, um unbekannte Verdächtige zu identifizieren. Die Autorin untersucht diese Ermittlungsmaßnahme aus der Perspektive des Verfassungsrechts, des Unionsrechts (einschließlich AI Act), der EMRK und des Strafprozessrechts sowie unter Berücksichtigung kriminologischer und empirischer Erkenntnisse. Sie argumentiert, dass für diese strafprozessuale Maßnahme keine Rechtsgrundlage besteht und erarbeitet einen Regulierungsvorschlag.
Die Arbeit wurde dreifach ausgezeichnet: mit dem Dr.-Heinz-Sebiger-Preis 2025, dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik 2024 sowie dem renommierten Dr.-Feldbausch-Preis.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-7560-2294-6
Erscheinungsdatum 24.02.2025
Erscheinungsjahr 2025
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 352
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Das Werk ist nach Gedankenführung und Stringenz der Diktion auf der Grundlage fachlicher Vertrautheit mit dem Forschungsgegenstand von seltener Qualität und, falls gestattet, von adelnder Empathie.«
Univ.-Prof. em. Dr. Ulrich Eisenberg, GA 2025, 582

»Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hahns Buch ein herausragendes Werk im Bereich von Sicherheitsforschung und Rechtswissenschaft ist. Sie verbindet technische Expertise, juristische Präzision und gesellschaftspolitische Sensibilität auf eine Weise, die in der Literatur bislang selten zu finden ist. Ihre Arbeit ist eine ebenso fundierte wie unentbehrliche Grundlage für die wissenschaftliche, politische und gesetzgeberische Auseinandersetzung mit dem Einsatz automatisierter Gesichtserkennung in der Strafverfolgung. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass Hahn mit diesem Werk ein großer Wurf gelungen ist. Es bereichert nicht nur die aktuelle Debatte, sondern dürfte auch Maßstäbe für kommende Regulierungen setzen.«
Andreas Raffeiner, Journal für Strafrecht 2025, 294

»Insgesamt handelt es sich um einen wichtigen Beitrag für die Diskussion rund um den – mittlerweile zu Unrecht fast als selbstverständlich angesehenen – Einsatz automatisierter Gesichtserkennung in der Strafverfolgung.«
Prof. Dr. Anja Schiemann, KriPoZ 2026, 297
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