Das Elend der Anderen
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Literarische Topographien erzählter Armut
Rombach, 1. Auflage 2021, 408 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Litterae
Beschreibung
Literarische Armutsdarstellungen machen nicht nur politische und soziale, sondern auch poetologische Probleme sichtbar. Anhand der Raumentwürfe literarischer Texte diskutiert die komparatistisch angelegte Studie die mit Armut verbundenen Repräsentationsprobleme. Die erzählten Räume geben Aufschluss über die soziale Verortung der Figuren und machen außerdem selbstreflexiv auf die Grenzen der literarischen Darstellungsmöglichkeiten aufmerksam. Sie verweisen daher auf stereotype Zuschreibungen, die seit der Antike die Definition von Armut beeinflussen. Mit Fokus auf jüngst erschienene Romane von Rafael Chirbes, Marlene Streeruwitz und Marie NDiaye wird gezeigt, wie Literatur solche Darstellungstraditionen aufgreift und kritisch reflektiert.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-96821-718-5 |
| Untertitel | Literarische Topographien erzählter Armut |
| Erscheinungsdatum | 06.10.2021 |
| Erscheinungsjahr | 2021 |
| Verlag | Rombach |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 408 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Die vorl. Monographie (zugl. Univ. München, Diss., 2019) untersucht Darstellungen von Armut in Romanen der Gegenwartsliteratur. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Modifikation tradierter Narrative, Motive, Stereotype und Topoi von Armut in Texten der 2000er- und 2010er-Jahre.
Besonderer Stellenwert kommt ›literarischen Topographien von Armut‹ zu, worunter erzählte Räume verstanden werden, ›die nicht nur die Armut der Figuren besonders anschaulich sichtbar machen, sondern die darüber hinaus auch als Reflektionsmedium für die Darstellbarkeit von Armut fungieren.‹ (22)«
Stephanie Bremerich, GERMANISTIK 3-4/2023, 830
Besonderer Stellenwert kommt ›literarischen Topographien von Armut‹ zu, worunter erzählte Räume verstanden werden, ›die nicht nur die Armut der Figuren besonders anschaulich sichtbar machen, sondern die darüber hinaus auch als Reflektionsmedium für die Darstellbarkeit von Armut fungieren.‹ (22)«
Stephanie Bremerich, GERMANISTIK 3-4/2023, 830
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