Das Paradox der Arbeitgeberverbände

Von der Schwierigkeit, durchsetzungsstarke Unternehmensinteressen kollektiv zu vertreten
Nomos, 1. Auflage 2011, 238 Seiten

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ISBN 978-3-8360-8730-8

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ISBN 978-3-8452-6955-9
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Beschreibung
Arbeitgeberverbänden kommt eine herausragende Bedeutung für die deutschen Arbeitsbeziehungen zu. Gemeinsam mit den Gewerkschaften sind sie ein zentraler Pfeiler im System der Verbandstarifverträge und tragen somit dazu bei, die Arbeitsbedingungen und Entlohnung von Millionen Beschäftigten zu gestalten. Wenig ist bislang darüber bekannt, wie die dezidierten, starken Interessen der einzelnen Mitgliedsunternehmen zu einer kollektiven Verbandspolitik verschmolzen werden. Auf Basis einer quantitativen Analyse von 358 Arbeitgeberverbandssatzungen sowie qualitativer Informationsquellen kommt Behrens in dieser Studie zu dem Schluss, dass die Ausgangsinteressen durch die Verbände nicht einfach zusammengefasst, sondern aktiv bearbeitet werden – paradoxerweise erscheinen die kumulierten Interessen am Ende »schwächer« als die Einzelinteressen. Die Bearbeitung von Interessen greift auf innerverbandliche Regelungen zurück, die letztlich auch Einfluss auf die weitere Entwicklung der Verbände ausüben. Wie der Autor am Beispiel der Einführung von Mitgliedschaften ohne Tarifbindung (OT) zeigt, unterstützen statuarische Teilhaberechte der Mitglieder die Verbände dabei, sich verbandspolitisch neu auszurichten.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8360-8730-8
Untertitel Von der Schwierigkeit, durchsetzungsstarke Unternehmensinteressen kollektiv zu vertreten
Erscheinungsdatum 01.08.2011
Erscheinungsjahr 2011
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 238
Copyright Jahr 2011
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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