Das uneheliche Kind im Rheinischen Recht
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Nomos, 1. Auflage 2006, 233 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte
Buch
49,00 €
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ISBN 978-3-8329-1822-4
Nicht lieferbar
Beschreibung
Die Rechtsanwendung des Code civil in der preußischen Rheinprovinz des 19. Jahrhunderts ist bislang weitgehend unerforscht. Das Werk untersucht die rheinpreußische Rechtsprechung zu dem durch das Verbot der Vaterschaftsnachforschung geprägten rheinischen Nichtehelichenrecht und analysiert diese im Vergleich mit der Spruchpraxis in Frankreich und den anderen rheinischen Rechtsgebieten.
Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Fälle der räumlichen und zeitlichen Rechtskollision gerichtet, da andere zeitgenössische Rechte bis hin zum BGB die Vaterschaftsklage zuließen und somit die Wertungen des rheinischen Rechts in Frage stellten.
Die Untersuchung der Rechtspraxis ermöglicht so einen Blick auf die Methoden der Rechtsfindung sowie auf die Moralvorstellungen im 19. Jahrhundert. Das Werk wendet sich daher neben Rechtshistoriker auch an Historiker und Soziologen.
Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Fälle der räumlichen und zeitlichen Rechtskollision gerichtet, da andere zeitgenössische Rechte bis hin zum BGB die Vaterschaftsklage zuließen und somit die Wertungen des rheinischen Rechts in Frage stellten.
Die Untersuchung der Rechtspraxis ermöglicht so einen Blick auf die Methoden der Rechtsfindung sowie auf die Moralvorstellungen im 19. Jahrhundert. Das Werk wendet sich daher neben Rechtshistoriker auch an Historiker und Soziologen.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8329-1822-4 |
| Erscheinungsdatum | 06.11.2006 |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 233 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Lochner hat mit seiner Untersuchung nicht nur eine Lücke in der Erforschung der privatrechtsgeschichtlichen Entwicklung des 19. Jahrhunderts geschlossen, sondern eine vorzüglich dokumentierte Studie über einen Gegenstand der Gesetzgebung vorgelegt, der erst in der jüngsten Vergangenheit von den letzten Resten einer rigiden und einseitig dogmatischen Moralität zu Lasten des Lebens und des Wohlergehens Dritter, nämlich der Kinder, befreit worden ist.«
Arno Buschmann, Zeitschrift für Rechtsgeschichte 2009
»Lochner liefert eine feinsinnige Rechtsprechungsanalyse, die nicht nur den Ansprüchen an methodologisch sinnvolle rechtshistorische Forschung bestens genügt, sondern darüber hinaus gut lesbar und sehr lesenswert ist.«
Prof. Dr. Martin Löhnig, FamRZ 9/07
Arno Buschmann, Zeitschrift für Rechtsgeschichte 2009
»Lochner liefert eine feinsinnige Rechtsprechungsanalyse, die nicht nur den Ansprüchen an methodologisch sinnvolle rechtshistorische Forschung bestens genügt, sondern darüber hinaus gut lesbar und sehr lesenswert ist.«
Prof. Dr. Martin Löhnig, FamRZ 9/07
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