Die Kopftuchdebatte
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Verfassungsrecht und Sozialwissenschaften
Nomos, 1. Auflage 2022, 299 Seiten
Beschreibung
Das Werk behandelt das Tragen eines Kopftuchs durch Lehrerinnen und Schülerinnen, in der öffentlichen Verwaltung und in der Justiz. Eingehend behandelt werden die Interpretation des muslimischen Kopftuchs (Symbol der Unterdrückung von Frauen und des politischen Islam?) und das Neutralitätsgebot aus verfassungsrechtlicher und sozialwissenschaftlicher Sicht. Untersucht wird die Entwicklung des laizistischen Modells in Frankreich und der Versuch einer Übertragung dieses Modells auf Deutschland (Berliner Neutralitätsgesetz, Verbot des Kopftuchs von Schülerinnen). Auch das neue Bundesgesetz zum Erscheinungsbild von Beamtinnen und Beamten wird untersucht und auf die Notwendigkeit einer Neujustierung des überkommenen Neutralitätsverständnisses hingewiesen.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8487-8378-6 |
| Untertitel | Verfassungsrecht und Sozialwissenschaften |
| Erscheinungsdatum | 12.07.2022 |
| Erscheinungsjahr | 2022 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 299 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Dem Buch gelingt es, juristische und politische Aktualität einzufangen, da Wolfgang Hecker all diese justiziellen und legislativen Ereignisse, d.h. die drei Entscheidungen der zwei Senate des BVerfG, das Bundesgesetz von 2021 zum Erscheinungsbild von Beamt:innen, die Landesschulgesetze mit den Verboten und ihre Veränderung nach der Entscheidung von 2015, insbesondere aber das weiterbestehende Kopftuchverbot des sog. Berliner Neutralitätsgesetzes (Kapitel IV) und andere Aspekte des Kampfes gegen das Stück Stoff einbeziehen konnte. Das Buch schlägt den Bogen vom Kopftuch von Lehrerinnen und anderen staatlichen Amtsträgerinnen (Kapitel II, III, V und VI) bis zum Kopftuch von Schülerinnen (Kapitel MII) und behandelt so die wesentlichen Aspekte zum öffentlichrechtlichen Bereich. Es gibt viele Aufsätze, einige Doktorarbeiten und zahlreiche sonstige Beiträge zur Kopftuchproblematik. Eine solch umfassende und sorgfältige Untersuchung der Geschehnisse und der Für- und Wider-Argumente zu Kopftuchverboten ist jedoch selten, zumal sich Wolfgang Hecker mit den zahlreichen Fragestellungen, Gutachten und Einzelstudien sowohl des rechtlichen als auch des sozialwissenschaftlichen Bereichs befasst.«
Dr. Sabine Berghahn, zfmr 2/2023
»Heckers Buch besticht sowohl durch Detailwissen als auch die vielfältigen Bezüge, die er zwischen rechtlichen Regelungen, politischen Motivationen für diese Regelungen, deren rechtstatsächlichen Wirkungen sowie der sozialwissenschaftlichen Bewertung dieser Tatsachen herstellt. Der gesamten Darstellung wohnt eine geradezu engagierte Haltung für die Wahrung der Grundrechte, Pluralismus und Schutz vor Diskriminierung sowie gegen jegliche Forderungen nach einer Leitkultur inne.«
Dr. Kirsten Wiese, ZS für Rechtssoziologie 2/2023
»[...]schließt eine Lücke. Es bringt eine - bisher nicht vorhandene - breit angelegte und nüchterne verfassungsrechtliche Analyse, die nicht nur die verschiedenen Facetten des Problemfeldes in der gebotenen Ausführlichkeit beleuchtet, sondern auch stets die Zusammenhänge wie auch die (weltanschaulichen und/oder politischen) Hintergründe der einzelnen Fragen und Argumente im Auge behält. Das vorzügliche Buch wirkt ungeachtet seiner klar freiheitsfreundlichen Grundtendenz an keiner Stelle eifrig. ›Die Kopftuchdebatte‹ wird durch dieses Buch ganz wesentlich bereichert.«
Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Muckel, KuR 1/2023
»Die vorliegende Studie gibt mannigfaltige Einblicke in die aktuelle Kopftuchdebatte insb in Deutschland bzw in die Stellung von Frauen im Islam. Sie wird für alle Wissenschaftler*innen, die sich mit derartigen Fragen auseinandersetzen, von großem Nutzen sein.«
Eduard Christian Schöpfer, NLMR 1/2023
Dr. Sabine Berghahn, zfmr 2/2023
»Heckers Buch besticht sowohl durch Detailwissen als auch die vielfältigen Bezüge, die er zwischen rechtlichen Regelungen, politischen Motivationen für diese Regelungen, deren rechtstatsächlichen Wirkungen sowie der sozialwissenschaftlichen Bewertung dieser Tatsachen herstellt. Der gesamten Darstellung wohnt eine geradezu engagierte Haltung für die Wahrung der Grundrechte, Pluralismus und Schutz vor Diskriminierung sowie gegen jegliche Forderungen nach einer Leitkultur inne.«
Dr. Kirsten Wiese, ZS für Rechtssoziologie 2/2023
»[...]schließt eine Lücke. Es bringt eine - bisher nicht vorhandene - breit angelegte und nüchterne verfassungsrechtliche Analyse, die nicht nur die verschiedenen Facetten des Problemfeldes in der gebotenen Ausführlichkeit beleuchtet, sondern auch stets die Zusammenhänge wie auch die (weltanschaulichen und/oder politischen) Hintergründe der einzelnen Fragen und Argumente im Auge behält. Das vorzügliche Buch wirkt ungeachtet seiner klar freiheitsfreundlichen Grundtendenz an keiner Stelle eifrig. ›Die Kopftuchdebatte‹ wird durch dieses Buch ganz wesentlich bereichert.«
Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Muckel, KuR 1/2023
»Die vorliegende Studie gibt mannigfaltige Einblicke in die aktuelle Kopftuchdebatte insb in Deutschland bzw in die Stellung von Frauen im Islam. Sie wird für alle Wissenschaftler*innen, die sich mit derartigen Fragen auseinandersetzen, von großem Nutzen sein.«
Eduard Christian Schöpfer, NLMR 1/2023
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