Die Vereinsverbotspraxis der streitbaren Demokratie

Verbieten oder Nicht-Verbieten?
Nomos, 1. Auflage 2012, 570 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Extremismus und Demokratie

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ISBN 978-3-8329-7456-5
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Beschreibung
In der Auseinandersetzung mit politischem Extremismus setzen Politiker in Deutschland auf das Vereinsverbot. Allein nach der Vereinigung 1990 wurden über 60 Gruppierungen im Namen der streitbaren Demokratie verboten. Selbstschutz und Selbstaufgabe demokratischer Ideale liegen nah beieinander und finden ihren Ausdruck im „demokratischen Dilemma“.

Die Studie bietet eine systematische Analyse der Vereinsverbotspraxis anhand der Frage: Welche Faktoren konstituieren die Vereinsverbotspraxis nach 1990? Dazu werden die Risikoperzeptionen von politischen Extremismen und das Spiel in der politischen Arena untersucht. Sie bilden ein Spannungsfeld zwischen Demokratieschutz und politischer Positionierung. Die Analyse zeigt die daraus resultierenden Schieflagen der Vereinsverbotspraxis u.a. im Hinblick auf Opportunität, Effektivität und Äquidistanz auf.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8329-7456-5
Untertitel Verbieten oder Nicht-Verbieten?
Erscheinungsdatum 21.06.2012
Erscheinungsjahr 2012
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 570
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Die Dissertation von Gerlach zeigt auf breiter Grundlage sachlich-kritisch mit Blick auf die Grundrechte die Vereinsverbotspraxis in der jeweils vorherrschenden politischen Situation mit ihrer Missbrauchsgefahr und macht deutlich, dass ein Wandel der Verbotspraxis stattgefunden hat, weil an die Stelle politischer Vereine nun Extremismus verbreitende Spendensammler und Medien getreten sind. Ihrer Studie ist ein enormer Forschungsgewinn zu bescheinigen.«
Martin H.W. Möllers, Jahrbuch Extremismus & Demokratie 2013

»legt die Autorin als Politikwissenschaftlerin ihr Augenmerk auf die politisch-sozialen Ursachen von Verboten und - das sei besonders hervorgehoben - auch von Nicht-Verboten. Dieser aufschlussreiche Blick auf die Triebkräfte hinter die juristische Mechanik der Vereinsverbote fehlte bisher und er ist umso erhellender, als er juristisch informiert erfolgt... ein sorgfältig gearbeitetes, genau durchdachtes, gut geschriebenes und höchst aufschlussreiches Buch.«
Dr. Sebastian Roßner, MIP 2013


»Wer danach fragt, ob diese Waffe inzwischen stumpf geworden, ob und wo sie überhaupt noch sinnvoll ist, kommt um Julia Gerlachs Studie nicht herum - zumindest, wenn er Antworten sucht, die über politische oder journalistische Reflexe hinausgehen.«
Tom Mannewitz, PVS 1/13

»beachtliche und materialreiche Studie«
Christoph Kopke, www.pw-portal.de November 2012

»Gerlachs Werk sollte jeder Rechtsanwalt, Mitarbeiter in einem (Innen-)Ministerium oder Wissenschaftler, der sich mit der Praxis der Vereinsverbote befasst, griffbereit halten... Eine klare Kaufempfehlung ist abzugeben.«
Florian Albrecht, www.zvr-online.com November 2012

»die erste umfangreiche Studie zum Thema... Mit diesem Werk schließt die Autorin eine Lücke in der bisherigen Forschung.«
Armin Pfahl-Traughber, www.hpd.de Juli 2012
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