Insiderhandelsverbot und Ad-hoc-Publizität

Eine rechtsvergleichende Analyse zivilrechtlicher Haftungsansprüche von Anlegern in den USA und Deutschland
Nomos, 1. Auflage 1999, 310 Seiten

Buch

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ISBN 978-3-7890-6129-5
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Beschreibung
Insider können aufgrund ihrer privilegierten Kenntnisse den wahren Wert von Wertpapieren ihres Unternehmens besser einschätzen als der übrige Markt. Mit diesem Wissensvorsprung können sie Profite an der Börse machen, die über der allgemeinen Marktrendite liegen.
Im Interesse der Chancengleichheit und eines gesteigerten Vertrauens der übrigen Anleger in den Kapitalmarkt verbietet das 1994 erlassene Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in § 14 Insidergeschäfte. Parallel dazu verpflichtet § 15 WpHG die Unternehmen dazu, kurserhebliche Informationen unverzüglich (ad hoc) zu veröffentlichen. Dadurch sollen der Markt transparenter und die Wertpapierkurse zutreffender werden. Ein Verstoß gegen § 14 WpHG wird als Straftat, ein solcher gegen § 15 WpHG als Ordnungswidrigkeit verfolgt.
Die Arbeit beantwortet die in Rechtsprechung und Literatur bisher ungeklärte Frage, ob Anlegern, die durch einen Verstoß gegen § 14 oder § 15 WpHG geschädigt werden, zivilrechtliche Haftungsansprüche zustehen bzw. zustehen sollten. Dazu werden finanzwissenschaftliche Erkenntnisse sowie eine vergleichende Betrachtung des US-amerikanischen Insider- und Publizitätsrechts fruchtbar gemacht.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-7890-6129-5
Untertitel Eine rechtsvergleichende Analyse zivilrechtlicher Haftungsansprüche von Anlegern in den USA und Deutschland
Erscheinungsdatum 31.08.1999
Erscheinungsjahr 1999
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 310
Medium Buch
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