Recht des aktivierenden Wohlfahrtsstaates
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Beschreibung
Vor 10 Jahren wurde die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland nach der Maxime Fördern und Fordern umgestaltet. Die Untersuchung zeichnet den aktivierenden Wohlfahrtsstaat als zentrale Projektion europäischer Sozialpolitik nach, mit guten Praktiken aus den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien und Frankreich als Vorbild. Inzwischen hat sie auch in Deutschland viele Spuren hinterlassen. Der Neuansatz sucht die Neubelebung der Arbeitsgesellschaft, der Sozialpolitik seit jeher diente. Er findet sein Fundament nicht im „Neoliberalismus“, sondern im „Kommunitarismus“. Eigenverantwortung und Sanktionen gehören zu diesem Konzept wie die Bekämpfung von Betrug beim Bezug von Sozialleistungen. Die Sozialverwaltung überwindet ihre angestammt bürokratische Ausrichtung und öffnet sich als case-management der Sozialarbeit. Die Studie zeigt: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat verändert den hergebrachten Sozialstaat nicht nur in vielen Details, sondern gründet ihn vor allem auf neue rechtliche Strukturen.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8487-0459-0 |
| Erscheinungsdatum | 06.06.2013 |
| Erscheinungsjahr | 2013 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 175 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Der Band behandelt ein sozialpolitisch hochbedeutsames Thema... Das Buch bietet eine Fülle interessanter und anregender Ausführungen.«
Prof. Dr. Robert Rebhahn, DRdA 2015, 368
»nicht nur für Fachjuristen, sondern auch für andere Interessierte verständlich. Insofern gelingt es dem Autor, das Gespräch zwischen den unterschiedlichen Kommunikationspartnern zu bereichern. Er leistet sowohl einen Beitrag zu einem fundierten Verständnis als auch zu einer differenzierten Kritik am aktivierenden Sozialstaat. Die Veröffentlichung ist verdienstvoll, da die Literatur zu diesem Thema häufig spezialisiert und damit schwer zu überblicken und zusammenzuführen ist... Eine Veröffentlichung, die prägnant die wesentlichen Elemente der wohlfahrsstaatlichen Veränderungen thematisiert und in ihren Leistungen und Grenzen sozialrechtlich erörtert.«
Prof. Dr. Johanna Bödege-Wolf, socialnet.de Februar 2014
»Das Werk ist für jeden unentbehrlich, der sich mit dem Sozialrecht näher zu beschäftigen hat.«
Horst Marburger, Die Leistungen 5/14
»...besprochenen Werk gelingt es, auf 153 Seiten nicht nur deutlich zu machen, dass und wie den verschiedenen Sozialstaatsmodelle, die in die EU eingegangen sind, mit dem sanften Mittel der offenen Koordinierung ein einheitliches Muster der Aktivierung einbezogen wird, vielmehr wird in diesem Zusammenhang eine Fülle von Fragen aufgeworfen und erörtert, die allesamt praktisch von Interesse sind. Zu Recht stellt das Buch die Sanktionspraxis im SGB II in seiner gegenwärtigen Gestalt in Frage. Das ist umso wesentlicher, da Sanktionen zum aktivierenden Sozialstaat gehören, die aber, je näher sie an die Existenzsicherung reichen, umso genauer in ihren Folgen geregelt und kontrolliert sein müssen.«
Prof. Dr. Eckart Riehle, www.socialnet.de Oktober 2013
Prof. Dr. Robert Rebhahn, DRdA 2015, 368
»nicht nur für Fachjuristen, sondern auch für andere Interessierte verständlich. Insofern gelingt es dem Autor, das Gespräch zwischen den unterschiedlichen Kommunikationspartnern zu bereichern. Er leistet sowohl einen Beitrag zu einem fundierten Verständnis als auch zu einer differenzierten Kritik am aktivierenden Sozialstaat. Die Veröffentlichung ist verdienstvoll, da die Literatur zu diesem Thema häufig spezialisiert und damit schwer zu überblicken und zusammenzuführen ist... Eine Veröffentlichung, die prägnant die wesentlichen Elemente der wohlfahrsstaatlichen Veränderungen thematisiert und in ihren Leistungen und Grenzen sozialrechtlich erörtert.«
Prof. Dr. Johanna Bödege-Wolf, socialnet.de Februar 2014
»Das Werk ist für jeden unentbehrlich, der sich mit dem Sozialrecht näher zu beschäftigen hat.«
Horst Marburger, Die Leistungen 5/14
»...besprochenen Werk gelingt es, auf 153 Seiten nicht nur deutlich zu machen, dass und wie den verschiedenen Sozialstaatsmodelle, die in die EU eingegangen sind, mit dem sanften Mittel der offenen Koordinierung ein einheitliches Muster der Aktivierung einbezogen wird, vielmehr wird in diesem Zusammenhang eine Fülle von Fragen aufgeworfen und erörtert, die allesamt praktisch von Interesse sind. Zu Recht stellt das Buch die Sanktionspraxis im SGB II in seiner gegenwärtigen Gestalt in Frage. Das ist umso wesentlicher, da Sanktionen zum aktivierenden Sozialstaat gehören, die aber, je näher sie an die Existenzsicherung reichen, umso genauer in ihren Folgen geregelt und kontrolliert sein müssen.«
Prof. Dr. Eckart Riehle, www.socialnet.de Oktober 2013
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