Rechtswissenschaft und Rechnungslegung
calcActive())">
Ein bilanzrechtlicher Dogmatisierungsprozess zur Erfassung von Mehrkomponentengeschäften
Nomos, 1. Auflage 2025, 596 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Habilitationsschriften Recht
Beschreibung
Das Buch lotet am Beispiel der Mehrkomponentengeschäfte die Möglichkeiten und Grenzen einer eigenständigen, aber zugleich mit dem Privatrecht verzahnten Bilanzrechtsdogmatik aus. So soll die künftige rechtspolitische Ausrichtung des Bilanzrechts angeleitet werden.
Dafür wird untersucht, ob die Rechtsdogmatik nach ihrem derzeitigen Entwicklungsstand eine Lösung für die rechtliche Beurteilung von „Hard Cases“ der Ertragsrealisierung zu liefern vermag. Dies bedingt drei Arbeitsschritte: Zunächst wird herausgearbeitet, inwiefern man rechtswissenschaftlich überhaupt zu Ergebnissen gelangen kann, die universell anschlussfähig sind. Anschließend wird der Bedarf für den mit der Arbeit angestrebten Dogmatisierungsprozess aufgezeigt und sodann das dogmatische Modell entwickelt.
Das Buch widmet sich dabei folgenden Untersuchungsfragen: Wie detailliert müssen Bilanzierungsregeln sein, um Bilanzskandale (wie bei Enron oder Wirecard) und deren negative Folgen für die Gesellschaft zu vermeiden? Sind die in Deutschland derzeit existierenden Rechtsetzungsmechanismen in der Lage, den erforderlichen Detailgrad zu erreichen und mit der gebotenen Schnelligkeit auf neue Entwicklungen zu reagieren? Sollten Rechnungslegungsregeln im Lichte all dessen überhaupt weiterhin von staatlicher Seite geschaffen werden oder sollte man das Feld lieber Privaten (insbesondere der IFRS Foundation) überlassen? Wenn man sich für zweiteres entscheidet: Wie kann sichergestellt werden, dass bei einer privaten Regelsetzung nicht nur die berechtigten Interessen der rechnungslegenden Unternehmen, sondern auch diejenigen von Anlegern, Gläubigern, Arbeitnehmern und anderen berücksichtigt werden?“
Die Arbeit wurde mit dem Förderpreis der Stiftung Kapitalmarktrecht für den Finanzstandort Deutschland ausgezeichnet.
Dieser Titel erscheint auch Open Access.
Dafür wird untersucht, ob die Rechtsdogmatik nach ihrem derzeitigen Entwicklungsstand eine Lösung für die rechtliche Beurteilung von „Hard Cases“ der Ertragsrealisierung zu liefern vermag. Dies bedingt drei Arbeitsschritte: Zunächst wird herausgearbeitet, inwiefern man rechtswissenschaftlich überhaupt zu Ergebnissen gelangen kann, die universell anschlussfähig sind. Anschließend wird der Bedarf für den mit der Arbeit angestrebten Dogmatisierungsprozess aufgezeigt und sodann das dogmatische Modell entwickelt.
Das Buch widmet sich dabei folgenden Untersuchungsfragen: Wie detailliert müssen Bilanzierungsregeln sein, um Bilanzskandale (wie bei Enron oder Wirecard) und deren negative Folgen für die Gesellschaft zu vermeiden? Sind die in Deutschland derzeit existierenden Rechtsetzungsmechanismen in der Lage, den erforderlichen Detailgrad zu erreichen und mit der gebotenen Schnelligkeit auf neue Entwicklungen zu reagieren? Sollten Rechnungslegungsregeln im Lichte all dessen überhaupt weiterhin von staatlicher Seite geschaffen werden oder sollte man das Feld lieber Privaten (insbesondere der IFRS Foundation) überlassen? Wenn man sich für zweiteres entscheidet: Wie kann sichergestellt werden, dass bei einer privaten Regelsetzung nicht nur die berechtigten Interessen der rechnungslegenden Unternehmen, sondern auch diejenigen von Anlegern, Gläubigern, Arbeitnehmern und anderen berücksichtigt werden?“
Die Arbeit wurde mit dem Förderpreis der Stiftung Kapitalmarktrecht für den Finanzstandort Deutschland ausgezeichnet.
Dieser Titel erscheint auch Open Access.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-3117-7 |
| Untertitel | Ein bilanzrechtlicher Dogmatisierungsprozess zur Erfassung von Mehrkomponentengeschäften |
| Erscheinungsdatum | 17.09.2025 |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Hardcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 596 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Insgesamt eine sehr lesenswerte Grundlagenarbeit zum deutschen Bilanzrechtssystem und seiner Einbindung in die allgemeine Zivilrechtsdogmatik sowie die internationale Bilanzrechtsordnung. Es verbleibt nur, diejenigen, die sich wissenschaftlich mit dem Bilanzrecht beschäftigen, aufzufordern, sich der Materie mit ähnlichem Mut zur Veränderung wie David Markworth zu nähern. Es wäre ein Gewinn.«
Prof. Dr. André Dicken, IRZ 4/2026
Prof. Dr. André Dicken, IRZ 4/2026
Zusatzmaterial
Produktsicherheit
Hersteller der hier angebotenen Produkte gemäß GPSR
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Waldseestraße 3 - 5
76530 Baden-Baden, Deutschland
service@nomos.de
www.nomos.de