Verlorene Unmittelbarkeit

Eine Theorie der Sorge
1. Auflage 2025, 278 Seiten

Buch

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ISBN 978-3-465-04662-2
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Beschreibung
Sorge bewegt sich zwischen den beiden Polen des Menschlichen: Leben und Sterben. So weckt der Begriff Assoziationen sowohl von Vertrautheit und Sicherheit auf der einen wie von Angst und Unsicherheit auf der anderen Seite. Sorge wird in aktuellen internationalen Debatten allerdings nicht mehr nur als intentionale, menschliche Tätigkeit verstanden. So können sowohl digitale Assistenten als auch Regenwürmer, fallende Herbstblätter und Honigbienen als Sorgende betrachtet werden. Gegen diesen entdifferenzierenden Trend beabsichtigt die Studie von Lisa Alexandra Henke eine Reformulierung der Spezifik menschlicher Sorge, die auf der grundlegenden Idee verlorener Unmittelbarkeit beruht. In Anlehnung an Helmuth Plessners philosophisch-anthropologisches Grundgesetz der vermittelten Unmittelbarkeit nimmt das Buch Sorgebeziehungen in den Blick, in denen ein unmittelbar vertrauter, raum-zeitlicher Welt- bzw. Selbstbezug auf spezifische Art und Weise verlorengegangen zu sein scheint. Die Autorin konzipiert Sorge als ein Selbst-Welt-Verhältnis, das sich auf einem schmalen Grat bewegt: zwischen einem Empfinden, unmittelbar zur Welt zu sein, und gleichzeitig dem Verlust dieser Unmittelbarkeit.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-465-04662-2
Untertitel Eine Theorie der Sorge
Erscheinungsdatum 15.01.2025
Erscheinungsjahr 2025
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 278
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Zusatzmaterial
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