Gerechtigkeitspostulate als Rechtfertigung von Kriegen

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Zum Einfluss moderner Konzepte des Gerechten Krieges auf die vƶlkerrechtliche ZulƤssigkeit zwischenstaatlicher Gewaltanwendung nach 1945
Nomos, 1. Edition 2008, 365 Pages
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Vƶlkerrecht und AuĆenpolitik
Description
Die internationalen Konflikte der letzten Jahre werfen zunehmend die Frage nach einer Wiederbelebung des Argumentationstopos des Gerechten Krieges auf. Das Abwenden eines Vƶlkermordes oder die BekƤmpfung des Terrorismus erscheinen als āgerechteā Gründe für einen Krieg. Die Arbeit analysiert das SpannungsverhƤltnis zwischen der āGerechtigkeitā und der LegalitƤt von Kriegen. Sie zeigt einerseits die ideologisch, religiƶs und moralisch bestimmten Gerechtigkeitspostulate auf, die als Legitimation für Kriege nach 1945 dienten oder derzeit gebraucht werden. Andererseits untersucht sie den Geltungsbereich des Gewaltverbotes sowie seiner Ausnahmen. Bei der Interpretation der AusnahmetatbestƤnde werden - de lege ferenda - insbesondere neue Sicherheitsgefahren und verƤnderte ethische Wertungen der internationalen Gemeinschaft berücksichtigt. Untersucht wird auch die Entwicklung des Vƶlkerrechts hinsichtlich neuer Rechtfertigungsgründe für zwischenstaatliche Gewaltanwendung. Damit leistet die Arbeit einen differenzierten Beitrag zur Diskussion über den Gerechten Krieg, der sich nicht in einer Feststellung der Ćberwindung der Lehren vom Gerechten Krieg durch das moderne Vƶlkerrecht erschƶpft.
Bibliographical data
| Edition | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8329-3318-0 |
| Subtitle | Zum Einfluss moderner Konzepte des Gerechten Krieges auf die vƶlkerrechtliche ZulƤssigkeit zwischenstaatlicher Gewaltanwendung nach 1945 |
| Publication Date | Mar 14, 2008 |
| Year of Publication | 2008 |
| Publisher | Nomos |
| Format | Softcover |
| Languages | deutsch |
| Pages | 365 |
| Medium | Book |
| Product Type | Scientific literature |
Reviews
Ā»Wirklich hochinteressanter Kern ist dann eine sehr systematische Gliederung der kriegerischen Konflikte nach 1945. Diese an den jeweiligen religiƶs oder weltanschaulichen Rechtfertigungen orientierte Aufstellung von zwischen- und teilweise innerstaatlicher kriegerischer Gewalt stellt einen vƶlkerrechtlichen Wert an sich dar, besteht und entsteht doch Vƶlkerrecht in und aus der Praxis der Staaten. Fast alle der Konflikte sind irgendwie bekannt, aber so klar seziert, skizziert und geordnet ist diese Aufstellung eine hervorragende Grundlage für vƶlkerrechtiliche Bewertungen als solche, die nicht nur, aber natürlich auch den nachfolgenden eigenen Bewertungen der Autorin dient. Auch der Nichtjurist kann jedoch diese Zusammenstellung einfach als historische Reflektionen "genieĆen".Ā«
Dr. Alexander Poretschkin, BWV 2/09
Dr. Alexander Poretschkin, BWV 2/09
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