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Brodocz | Hammer

Variationen der Macht

Nomos,  2013, 280 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-7006-2


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In den Sozialwissenschaften im Allgemeinen und in der Politikwissenschaft im Besonderen ist kein Gegenstand an sich vor der Macht geschützt. Denn alles könnte immer auch eine Frage der Macht sein. Weil der Begriff „Macht“ so einen universellen Zugriff auf die Analysierbarkeit des Sozialen bietet, gehört er zu den Schlüsselbegriffen der Politikwissenschaft. Trotz seiner universellen Anwendbarkeit gilt Macht aber gerade in analytischer Hinsicht auch als ein problematisches, weil wenig trennscharfes Konzept. Dem Chor der Klagen über eine mangelnde Trennschärfe des Macht-Begriffs steht jedoch eine weit verbreitete Anwendung gegenüber. Schon 1969 hat Niklas Luhmann behauptet, dass die Macht der Macht geradezu davon lebe, dass man nicht genau weiß, um was es sich eigentlich handelt. Mit dieser Einschätzung steht Luhmann bis heute zwar nicht ganz allein. Doch folgen diesen Diagnosen häufig dann wieder zahlreiche Versuche, Macht theoretisch zu präzisieren. Die Beiträge in diesem Sammelband zeigen, dass es vielleicht weniger die Trennschärfe des Begriffs als die Pluralität der Theoriebildung ist, die sich heute als Variationen der Macht darstellen. In den Variationen der Macht spiegelt sich so die multi-paradigmatische Grundkonstellation zeitgenössischer soziologischer und politischer Theorie.

»Das Thema 'Macht' wird in allen seinen Facetten behandelt.«
Extremismus & Demokratie 2014, 435

»Der Band deckt das selbst gestellte Thema "Variationen der Macht" erstaunlich vollständig und zugleich tiefgründig ab... Vor allem für PolitikwissenschaftlerInnen und SoziologInnen ist dieser Band ein nützliches Mittel, um sich auf den neuesten Stand der Machtforschung zu bringen. Überdies wäre es zu wünschen, wenn auch Laien - wie zum Beispiel JournalistInnen - dieses Buch zur Hand nehmen würden.«
Rüdiger Voigt, PVS 4/13


»Lesenswert ist der Band, weil er in den begrifflichen Variationen von Macht zugleich das aktuelle Spektrum politischer Theorie spiegelt.«
Thomas Mirbach, www.pw-portal.de September 2013
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