50 Jahre Düsseldorfer Tabelle, 50 Jahre verordneter Unterhaltsverzicht
Beschreibung
Das Werk geht dem Erfolgsgeheimnis der scheinbar freiwilligen Unterwerfung von RechtsanwenderInnen in Kanzleien, Jugendämtern und Gerichten unter die Regelungen der Düsseldorfer Tabelle nach, in die sich die Unterhaltsberechtigten und –pflichtigen zu fügen haben und die vom Gesetzgeber geduldet wird wegen der angeblich für die Betroffenen bestehenden Möglichkeit, in jedem Einzelfall den gesetzlichen, individuell angemessenen Bedarf als Unterhalt oder Eigenunterhalt zu realisieren. Gegen das Diktat der von der Düsseldorfer Tabelle verordneten Bedarfsbeträge entwickelt die Untersuchung Vorschläge, die insbesondere Alleinerziehenden zu einem dem tatsächlichen Barbedarf ihrer Kinder entsprechenderen Unterhalt verhelfen und damit die Kinderarmut minimieren könnten.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8329-7351-3 |
| Erscheinungsdatum | 03.07.2012 |
| Erscheinungsjahr | 2012 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 439 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
Dr. Martin Otto, FamRZ 15/13
»Insgesamt: Ein Buch mit zahlreichen Detailinformationen sowie Thesen, die vielfach Widerspruch hervorrufen, aber in jedem Fall dazu anregen, über die Anwendung der Düsseldorfer Tabelle nachzudenken.«
Fritz Finke, FF 5/13
»legt die Verfasserin zur fünfzigjährigen Wiederkehr der Erstellung des anerkannten Hilfsmittels der Rechtsprechung erfreulicherweise einen umfangreichen und sorgfältigen geschichtlichen Rückblick vor... insgesamt einen bisher nicht vorhandenen vorzüglichen, durch ein gut zweiseitiges Register aufgeschlossenen Überblick über 50 Jahre deutscher Kinderunterhaltsrechtsgeschichte mit kritischem Untertitel oder Unterton liefert.«
Gerhard Köbler, www.koeblergerhard.de November 2012
»Ein dringend notwendiges, außerordentlich spannendes und lehrreiches Buch und hoffentlich ein Beitrag auf dem Weg von der scheinbaren Tabellengerechtigkeit hin zur größeren Einzelfallgerechtigkeit.«
Jutta Wagner, djbZ 4/12
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