Antisemitismus und Aufarbeitung

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Zur Aktualität der postnazistischen Konstellation
Nomos, 1. Auflage 2026, 208 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Interdisziplinäre Antisemitismusforschung | Interdisciplinary Studies on Antisemitism
Beschreibung
Das Buch zeigt, wie die unzureichend aufgearbeitete NS-Vergangenheit heutigen Antisemitismus fördert und was Bildung leisten kann, um ihm zu begegnen. Es analysiert sekundären und israelbezogenen Antisemitismus in rechten wie linken Diskursen sowie Grenzen und Potenziale von Holocaust Education und antisemitismus-kritischer Bildungsarbeit. Theoretisch stützt sich die Arbeit auf die frühe Kritische Theorie, empirisch auf Fallstudien aus dem postnazistischen Raum. Dabei wird deutlich: Bildungsarbeit muss über reine Wissensvermittlung hinausgehen und die Funktionen von Antisemitismus thematisieren, um Reflexion und Veränderung zu ermöglichen. Die Autorin ist Sozialwissenschaftlerin mit den Forschungsschwerpunkten Antisemitismus, Rechtsextremismus und Bildung.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-3744-5 |
| Untertitel | Zur Aktualität der postnazistischen Konstellation |
| Erscheinungsdatum | 24.02.2026 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch, englisch |
| Seiten | 208 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Das Buch bietet einen aktuellen, umfassenden und sehr lesenswerten Einblick in verschiedene Bereiche des Komplexes Aufarbeitung und Antisemitismus‘ im postnazistischen Raum. [...] Der Autorin gelingt es, die Einsichten der Kritischen Theorie prägnant, äußerst fundiert und wohl verständlich darzulegen, um zeitgenössische Ansätze zu aktualisieren und zu vertiefen. [...] empfehlenswert für alle, die ein Interesse an (antisemitismus-)kritischer Bildungsarbeit haben, im Bildungsbereich tätig sind oder aktuelle Einblicke zum Antisemitismus in der ‚neuen‘ Rechten und Teilen der Linken nach dem 07. Oktober 2023 erhalten möchten.«
Kathrin Renz, ÖZP 2/2026
»Besonders eindrücklich gelingt Rajal die Analyse des neurechten Milieus. [...] Insgesamt überzeugt das Buch durch die Verbindung von analytischer Präzision und historischer Tiefenschärfe mit einem klaren Gegenwarts- und Praxisbezug. [...] eine überzeugende Studie, die für Forschung, pädagogische Praxis und gesellschaftliche Debatten gleichermaßen relevant ist.«
Thure Alting, Sozialwissenschaftliche Rundschau 1/2026, 156-157
»In ihrem vor Kurzem erschienenen Buch "Antisemitismus und Aufarbeitung" analysiert Elka Rajal spezifische Erscheinungsformen und gegenwärtige Narrative des Antisemitismus vor dem Hintergrund einer gescheiterten Aufarbeitung der NS-Vergangenheit - und verbindet damit die Möglichkeiten und Grenzen einer Bildung gegen Antisemitismus.«
Bianca Kämpf, Stimme 139/2026, 33
Kathrin Renz, ÖZP 2/2026
»Besonders eindrücklich gelingt Rajal die Analyse des neurechten Milieus. [...] Insgesamt überzeugt das Buch durch die Verbindung von analytischer Präzision und historischer Tiefenschärfe mit einem klaren Gegenwarts- und Praxisbezug. [...] eine überzeugende Studie, die für Forschung, pädagogische Praxis und gesellschaftliche Debatten gleichermaßen relevant ist.«
Thure Alting, Sozialwissenschaftliche Rundschau 1/2026, 156-157
»In ihrem vor Kurzem erschienenen Buch "Antisemitismus und Aufarbeitung" analysiert Elka Rajal spezifische Erscheinungsformen und gegenwärtige Narrative des Antisemitismus vor dem Hintergrund einer gescheiterten Aufarbeitung der NS-Vergangenheit - und verbindet damit die Möglichkeiten und Grenzen einer Bildung gegen Antisemitismus.«
Bianca Kämpf, Stimme 139/2026, 33
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