Autorschaft und Medialität in Elfriede Jelineks Todsündenromanen Lust, Gier und Neid

Tectum, 1. Auflage 2016, 232 Seiten

Buch

  29,95 €
ISBN 978-3-8288-3817-8
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Beschreibung
Kaum eine andere deutschsprachige Autorin hat bereits zu ihren Lebzeiten so viel Aufmerksamkeit erhalten wie die Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Doch trotz der offensichtlichen Medienpräsenz werden ihre Texte oft als „autorlose“ Literatur gelesen, die die Vielstimmigkeit der Texte selbst in den Vordergrund rückt. In den Todsündenromanen Lust, Gier und Neid tauchen hingegen starke Autorfiguren als Erzählerinnen auf, die eine Nähe zur realen Autorin suggerieren. Um diesen Zusammenhang zwischen Schreiben, Medialität und schriftstellerischem Engagement im Werk Elfriede Jelineks genauer zu verstehen, lohnt es sich, die Autorfiguren in diesen Texten zu analysieren. In ihnen entfaltet Jelinek nicht nur tiefgreifende Kritik am heutigen mediatisierten Buchmarkt, sondern findet auch ästhetische Antworten auf die Frage, wie sich ein literarisch-politisches Engagement mit und gegen diesen denken ließe.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8288-3817-8
Erscheinungsdatum 12.09.2016
Erscheinungsjahr 2016
Verlag Tectum
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 232
Copyright Jahr 2016
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Produktsicherheit

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