Bedeutung und Grenzen des Erbes der Menschheit im völkerrechtlichen Kulturgüterschutz

Nomos, 1. Auflage 1997, 491 Seiten

Buch

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ISBN 978-3-7890-4480-9
Nicht lieferbar
Beschreibung
Die Figur des »Erbes der Menschheit« spielt im Völkerrecht eine herausragende Rolle. Sie hat die Fortentwicklung einzelner Gebiete vorangetrieben, in das geltende internationale Recht zugleich aber ein schillerndes, juristisch nur schwer faßbares Element eingefügt. Dies gilt in besonderer Weise für das »Erbe der Menschheit« im Bereich des völkerrechtlichen Kulturgüterschutzes, zu dem die Autorin eine juristische Grundlagenstudie liefert.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit sich die Figur im völkerrechtlichen Kulturgüterschutz zu einem Rechtsbegriff oder spezifischen Rechtsregime verfestigt hat. Sie wird, nach einem vergleichenden Blick auf andere Gebiete des Völkerrechts, untersucht anhand der Formeln der UNESCO-Konventionen und anderer Instrumente des universellen Kulturgüterrechts sowie ihrer jeweiligen Vorläufer. Dabei werden verschüttete und bisher wenig beachtete Dokumente wiederentdeckt. Dies gilt auch für die sich anschließende kritische dogmatische Auseinandersetzung mit den Rechtsauffassungen der Literatur. Rechtspolitische Einwände aufgreifend, entwickelt die Autorin abschließend die Grundlinien einer zukünftigen rechtlichen Verdichtung des »Erbes der Menschheit«.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-7890-4480-9
Erscheinungsdatum 14.01.1997
Erscheinungsjahr 1997
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 491
Medium Buch
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