Bildungsgang und Lebensgeschichte

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Der junge Jacob Lenz in Livland 1751–1768
Rombach, 1. Auflage 2025, 371 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Cultura
Beschreibung
Jacob Lenz (1751-1792), ein wichtiger Vertreter des deutschen Sturm und Drang, wuchs in einem Pfarrhaus auf, geprägt durch den pietistischen Protestantismus des Vaters. Mehr noch als durch die verworrenen Schulverhältnisse hat ihn sein Selbststudium gefördert, so dass er sich schließlich durch seine Gedichte und ein sensationelles Wirklichkeitsdrama als livländischer Dichter profilieren konnte, d.h. als ein deutscher Dichter, der aus dem Ausland kam. Die literaturgeschichtlichen, religionsgeschichtlichen, bildungsgeschichtlichen, sozialgeschichtlichen Hintergründe seiner beginnenden Laufbahn werden durch Exkurse erschlossen. Vier Quellen im Anhang sind verfügbar, um die Analyse der relevanten Diskurse durch eigene Lektüre zu überprüfen.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-98858-102-0 |
| Untertitel | Der junge Jacob Lenz in Livland 1751–1768 |
| Zusatz zum Untertitel | Mit vier Quellen |
| Erscheinungsdatum | 21.07.2025 |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Rombach |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 371 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»[...] dass Bosse eine ausgezeichnete Sozialgeschichte des Baltikums, über die Familie Lenz, ihre soziale Umgebung und über die dichterischen Anfänge von Jacob vorgelegt hat, deren Lektüre durch die anschauliche Präzision der Lebensverhältnisse Vergnügen bereitet.«
Prof. Dr. Rüdiger Scholz, literaturkritik.de 29.10.2025
»Bosses Darstellung ist aber keine reine Regionalstudie, sondern greift auf die Verhältnisse in ganz Deutschland aus. Belegt wird das z. B. durch die Verbindungen der Pfarrer und Lehrer nach Halle, dem deutschen Zentrum des Pietismus, oder durch den Rückgriff auf Karl Philipp Moritz, der in seinem autobiographischen Roman Anton Reiser die Verhältnisse in Hannover schildert.
Die Anschaulichkeit der Lebensverhältnisse ergibt sich auch durch die biographischen«
Prof. Dr. Rüdiger Scholz, Das Achtzehnte Jahrhundert 1/2026, 104
Prof. Dr. Rüdiger Scholz, literaturkritik.de 29.10.2025
»Bosses Darstellung ist aber keine reine Regionalstudie, sondern greift auf die Verhältnisse in ganz Deutschland aus. Belegt wird das z. B. durch die Verbindungen der Pfarrer und Lehrer nach Halle, dem deutschen Zentrum des Pietismus, oder durch den Rückgriff auf Karl Philipp Moritz, der in seinem autobiographischen Roman Anton Reiser die Verhältnisse in Hannover schildert.
Die Anschaulichkeit der Lebensverhältnisse ergibt sich auch durch die biographischen«
Prof. Dr. Rüdiger Scholz, Das Achtzehnte Jahrhundert 1/2026, 104
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