Das Böse im Recht

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Beschreibung
Während das Böse in der Philosophie ein klassisches Thema ist, gilt es in der Rechtswissenschaft als Unthema, weil die Rede vom Bösen mystifiziert, personalisiert, naturalisiert, dämonisiert und moralisiert. Der Autor macht geltend, dass dieser unterschiedliche Umgang mit dem Phänomen des Bösen der Verständigung der Disziplinen im Weg steht. Der Kern des Buchs bildet die These, dass das Recht für die Frage des Bösen fruchtbar ist, weil das geltende Recht – verstanden als soziale Praxis – eine implizite Konzeption der bösen Tat enthält. Diese Konzeption wird explizit gemacht und so für die interdisziplinäre Kritik geöffnet.
Dieser Titel erscheint auch Open Access.
Dieser Titel erscheint auch Open Access.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-495-99131-2 |
| Erscheinungsdatum | 24.09.2025 |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Karl-Alber-Verlag |
| Ausgabeart | Hardcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 150 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Zudem weist er immer wieder auf die Gefahren hin, die die Rede vom Bösen im Recht für eine aufgeklärte und um Verstehen bemühte Strafrechtswissenschaft mit sich bringt. Nicht nur deshalb bietet dieses Buch eine Vielzahl von Denkanstößen, so dass ich seine Lektüre uneingeschränkt empfehlen kann.«
RA Prof. Dr. Petra Wittig, GA 5/2026, 293
RA Prof. Dr. Petra Wittig, GA 5/2026, 293
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