Das „Hirntod“-Konzept und der Tod des Menschen
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Eine Untersuchung aus der Perspektive prozessualer Beweiswürdigung
Nomos, 1. Auflage 2025, 923 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Nomos Universitätsschriften – Recht
Beschreibung
Die Behauptung, der „Hirntod“ sei ein sicheres Todeszeichen („Hirntod“-Konzept), ist die rechtliche Grundlage „postmortaler“ Organentnahmen. Wendet man die beweisrechtlichen Grundsätze zur Prüfung von Gerichtsgutachten auf das „Hirntod“-Konzept an, erweist es sich als unbegründet. Das gilt auch für die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Feststellung des „Hirntodes“. Sie verstoßen gegen das Transplantationsgesetz.
Der Gesetzgeber hat selbst keine Definition von „Tod“ festgelegt. Die Behauptung, der „Hirntod“ zeige den Tod sicher an, kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Unterzieht man die Argumentation zugunsten des „Hirntod“-Konzepts einer genauen Analyse, ergibt sich, dass Patienten mit Hirnfunktionsausfall keine Leichen sind.
Der Gesetzgeber hat selbst keine Definition von „Tod“ festgelegt. Die Behauptung, der „Hirntod“ zeige den Tod sicher an, kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Unterzieht man die Argumentation zugunsten des „Hirntod“-Konzepts einer genauen Analyse, ergibt sich, dass Patienten mit Hirnfunktionsausfall keine Leichen sind.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-2388-2 |
| Untertitel | Eine Untersuchung aus der Perspektive prozessualer Beweiswürdigung |
| Erscheinungsdatum | 23.04.2025 |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 923 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Insgesamt handelt es sich bei ›Das ‚Hirntod‘-Konzept und der Tod des Menschen‹ um ein anspruchsvolles, aber überaus lesenswertes Fachbuch, das die rechtliche Diskussion um den Tod des Menschen auf ein neues Niveau hebt. Es bietet substanzielle Argumente für alle, die bereit sind, das Hirntod-Konzept nicht als gegeben hinzunehmen, sondern es kritisch im Lichte des Rechts zu hinterfragen. Für Juristen, Ethiker und Mediziner mit Interesse an der Schnittstelle von Medizin und Recht ist dieses Werk eine klare Empfehlung.«
Prof. Dr. Alexander Eufinger, GuP 2025, 208
»Die Untersuchung ist schwere Kost, aber für den Fachmann eine Fundgrube. Sie richtet sich an Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Richter, aber auch Ethiker, Mediziner und andere Gesundheitsberufler. Es handelt sich um eine wegweisende Arbeit, an die keiner, der sich damit intensiv auseinandersetzen muss, vorbeikommt. Insoweit ist die Kenntnis dieses Buches unumgänglich.«
Prof. Hans Böhme, Healthcare & Hospital Law Newsletter September 2025
Prof. Dr. Alexander Eufinger, GuP 2025, 208
»Die Untersuchung ist schwere Kost, aber für den Fachmann eine Fundgrube. Sie richtet sich an Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Richter, aber auch Ethiker, Mediziner und andere Gesundheitsberufler. Es handelt sich um eine wegweisende Arbeit, an die keiner, der sich damit intensiv auseinandersetzen muss, vorbeikommt. Insoweit ist die Kenntnis dieses Buches unumgänglich.«
Prof. Hans Böhme, Healthcare & Hospital Law Newsletter September 2025
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