Demokratie im Roman der Weimarer Republik

Annäherung und Verteidigung durch Ästhetik
Ergon, 1. Auflage 2012, 389 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Klassische Moderne

Buch

  49,00 €
ISBN 978-3-89913-936-5
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Beschreibung
Die politisch gemäßigte Romanliteratur der Weimarer Republik (1918-1933) zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Wegen und Strategien aus, die im künstlerischen Umgang mit dem bedrohten demokratischen Wandel in Staat und Gesellschaft zum Einsatz kommen. Besonders bedeutsam erscheinen dabei die unterschiedlichen Ausformungen sachlich-realistischen Schreibens.
Die vorliegende Untersuchung nimmt sich auf Basis von über siebzig bekannteren und unbekannteren Werken der Aufgabe an, damals ausgetestete, aber auch verpasste Möglichkeiten des Literarisch-Ästhetischen in der Behandlung politischer Themen aufzuzeigen und mit einem gewissen Anspruch auf Aktualisierbarkeit zu interpretieren. Im Gegensatz zu der üblichen Vorgehensweise bei politisch ausgerichteten literaturwissenschaftlichen Studien stehen hier also nicht primär die Inhalte der einbezogenen Texte im Zentrum; vielmehr liegt der Fokus auf einem konsequenten Durchleuchten der jeweiligen Vorgehensweise bei der Inhaltsvermittlung. Die so entstandene Abhandlung könnte als eine Art Leitfaden aufgefasst werden, welcher die Romane einer der disparatesten Epochen hinsichtlich ihres Wirkungspotenzials im politischen Diskurs zu erschließen sucht und ihre demokratiestützende Dimension in der Breite und Tiefe zugänglich macht.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-89913-936-5
Untertitel Annäherung und Verteidigung durch Ästhetik
Erscheinungsdatum 11.09.2012
Erscheinungsjahr 2012
Verlag Ergon
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 389
Copyright Jahr 2012
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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