Der Parteienstaat

Zum Staatsverständnis von Gerhard Leibholz
Nomos, 1. Auflage 2013, 259 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse

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ISBN 978-3-8329-7105-2
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Beschreibung
Der Jurist und Politikwissenschaftler Gerhard Leibholz (1901–1982) – Schwager von Dietrich Bonhoeffer – ist eine der prägenden Figuren in der Staatsrechtslehre des 20. Jahrhunderts. Nachdem er unter dem Nationalsozialismus als Jude verfolgt worden war und 1938 Deutschland hatte verlassen müssen, gelang es ihm, in der Nachkriegszeit in Westdeutschland wieder Fuß zu fassen und die Geschicke der jungen Bundesrepublik maßgeblich mitzugestalten, nicht zuletzt als Richter des neu gegründeten Bundesverfassungsgerichts, dem er 20 Jahre lang angehörte.
Leibholz’ umfassende Auseinandersetzung mit dem Repräsentationsbegriff und der Parteienstaatlichkeit, mit Gehalt und Bedeutung des Gleichheitssatzes sowie mit der institutionellen Stellung der Verfassungsgerichtsbarkeit hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Seine vorgelegten Schriften zu diesen Problemkreisen aus der Weimarer Zeit und den Jahren der frühen Bundesrepublik wirken bis heute nach. Vor allem aber trug er als Verfassungsrichter in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts entscheidend dazu bei, dass die von ihm vertretenen Positionen auch in die Rechtsprechung und Rechtspolitik einflossen. Dem Inhalt und Kontext seiner Überlegungen sowie ihrer Rezeption sind die einzelnen Beiträge dieses Sammelbands gewidmet.
Herausgeberin:
Anna-Bettina Kaiser ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8329-7105-2
Untertitel Zum Staatsverständnis von Gerhard Leibholz
Erscheinungsdatum 11.10.2013
Erscheinungsjahr 2013
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 259
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Doch man kann in seinen Schriften die nuancierten Abgrenzungen zu seinen geistesgeschichtlichen Vorbildern herausarbeiten. Und so regt Leibholz zur Kontroverse an, die auch in dem von der Berliner Staatsrechtlerin Anna-Bettina Kaiser herausgegebenen Sammelband nicht ausgespart bleibt. Die unterschiedlichen Facetten des staatsrechtlichen Denkens Leibholz' und die Gedankenwelt der Weimarer Republik werden so herausgearbeitet, wie man sich das bei einem solchen Sammelband wünscht.«
Stephan Klecha, www.pw-portal.de März 2014

»Der "Exportschlager" Bundesverfassungsgericht lebte und lebt in seiner Genese im Besonderen von herausragenden Persönlichkeiten: Gerhard Leibholz ist zweifellos dazu zuzählen, das verdeutlicht diese Ausgabe der "Staatsverständnisse" eindrucksvoll und vielschichtig. Die Beiträge bieten eine detaillierte und kenntnisreiche Lektüre für Interessierte, Studenten aber auch Lehrende der erweiterten Geisten- und Sozialwissenschaften.«
Christian Nestler, ZfP 1/14
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