Der Sozialstaat

Fundamente und Reformdiskurse
Herausgegeben von Dr. Michael Spieker
Nomos, 1. Auflage 2012, 305 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Tutzinger Studien zur Politik

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ISBN 978-3-8329-7215-8
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Beschreibung
Der Sozialstaat dient der Freiheit, die ohne Gerechtigkeit nicht realisierbar ist. Wie der Staat als solcher ist er ein konkretes Allgemeines. Er ist weder das Ergebnis von Sonderinteressen noch von zentralistischer Normierung. Wird das Allgemeine nur noch als abstrakt vorgestellt, fehlt dem Sozialstaat seine Basis. Das gilt umso mehr, wenn sich das Verständnis tragender Begriffe verändert; wenn es beispielsweise als sozial gilt, für sich selbst zu sorgen und als unsozial, Solidarität in Anspruch zu nehmen, oder wenn der Markt nicht mehr nur als effizient, sondern darüber hinaus auch als gerecht angesehen wird. Angesichts neuer Herausforderungen, etwa durch veränderte Familienstrukturen und Arbeitswelten ist es unerlässlich, sich stets von Neuem die Begründung der Sozialstaatlichkeit zu vergegenwärtigen. Daher beleuchtet der Band aus philosophischer, soziologischer, ökonomischer, juristischer und politikwissenschaftlicher Perspektive Begründungen und Herausforderungen des Sozialstaats.

Mit Beiträgen von: Antonio Brettschneider, Inga Fuchs-Goldschmidt, Rolf Gröschner, Richard Hauser, Manuel Knoll, Klaus Kraemer, Albrecht Müller, Ursula Münch, Frank Nullmeier, Michael Spieker, Ulrich Thielemann, Markus Vogt, Martina Wegner und Stefanie Wahl.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8329-7215-8
Untertitel Fundamente und Reformdiskurse
Erscheinungsdatum 16.11.2012
Erscheinungsjahr 2012
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 305
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Der Sozialstaat wird - jedenfalls gemessen an seiner elementaren und grundsätzlichen Bedeutung - selten als ganzer gezeichnet und noch weit seltener werden seine Fundamente offengelegt. Daher ist dieser...Band wichtig... ein sehr anregender Band, der in seiner grundsätzlichen Ausrichtung dem Sozialstaat gerecht wird, weil er dessen Fundament zu erfassen sucht und von dort aus kommend auch auf die Bewältigung von sozialpolitischen Großthemen blickt und so manches Neue und Gewichtige zutage zu fördern vermag.«
Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofen, SGb 1/14

»eine interessante Zusammenstellung, die kontrovers angelegt ist und interessante Aspekte der Sozialstaatsdebatte herausarbeitet. Empfehlenswert.«
www.sozialpolitik-aktuell.de April 2013

»Herausgeber Michael Spieker...ist es gelungen, ein gutes Dutzend Autoren so verschiedener politischer Couleur wie Ursula Münch von der Bundeswehrhochschule München und Frank Nullmeier von der Universität Bremen für ein Plädoyer für den Sozialstaat zu gewinnen. Dessen philosophische Grundlagen werden von ihnen genau so prägnant dargestellt wie die Entwicklungen seit 1950 und die aktuellen Herausforderungen.«
G+G 4/13
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